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Welser Hotelausbau startete mit Corona und endete im neuen Lockdown

Archivmeldung vom 30.11.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.11.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Guggenbichler /WB / Eigenes Werk
Bild: Guggenbichler /WB / Eigenes Werk

Dass er sein neu gestaltetes und erst vor einigen Tagen eröffnetes Restaurant „Hannibal“ am Montag wegen des Lockdowns schon wieder schließen musste, ärgert den Welser Gastwirt Paul Schludermann, der in den letzten zwei Jahren auch sein Hotel „Maxlhaid“ erweitert und umgebaut hatte. Dies berichtet Kurt Guggenbichler im Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet Guggenbichler: „Es ist mir lieber, wenn jetzt die Handwerker wieder zu mir kommen, um zu essen und nicht mehr um zu arbeiten“, hatte er noch am Mittwoch voriger Woche freudig über seine sechs Millionen Euro Investition gesagt, die er mit Beginn des Corona-Ausfalls zu realisieren begonnen hatte. „Der Zeitpunkt war reiner Zufall“, erklärt Schludermann (37) und dass Corona nach dem Ausbruch zu Beginn des Jahres 2020 das Wirtschaftsgeschehen ein wenig einbremste, sei für ihn ein Glücksfall gewesen.
Denn davor hätte er von den zwanzig angeschriebenen und offenbar schwer beschäftigt gewesenen Baufirmen nur ein einziges Angebot erhalten.

Corona als Glücksfall

„Dadurch hatte ich aber keine Vergleichsmöglichkeit“, betont der Gastwirt, „doch, als dann Corona da war, lagen schnell vier weitere Offerte im Briefkasten.“ Auch Handwerker waren zumindest an seiner Baustelle keine seltenen Erscheinungen mehr, sodass Schludermann auch die Bäder im Altbestand des Hotelkomplexes zügig sanieren konnte. Denn die Bädersanierung in Altbeständen sei nicht sehr beliebt – zu umständlich, zu aufwendig, zu kompliziert. Auch im Hinblick auf diese Arbeiten sei daher Corona ein Glücksfall gewesen, auch wenn sich das komisch anhören mag.

Neue Buslinie zur Anbindung an Stadt

„Doch auch ohne die Pandemie hätten wir um- und ausbauen müssen“, sagt der „Maxlhaid“-Patron, der das Glück hat, wie er zugibt, mit seinem Businesshotel wie die Made im Speck zu sitzen – rundherum lauter potente Firmen und Betriebe. Was es jetzt noch bräuchte, wäre eine direkte Busanbindung seines am Ostrand von Wels gelegenen Hauses an die Stadt. Paul Schludermann schwebt da eine Verlängerung der Welser Stadtbuslinie 13 vor, die man seiner Auffassung nach nur um zwei Stationen erweitern müsste. Denn immerhin beherberge er übers Jahr auch ein zehnprozentiges Potenzial an Vergnügungsreisenden in seinem Haus, die dort auch das von seinem Vater initiierte Pferdeeisenbahn-Museum besuchten. Diese Gäste könnten dann mit dem Bus zum Einkaufen oder zum Sightseeing in die City fahren. Seinem Wunsch, die Buslinie zu verlängern, würde man auch aufgeschlossen gegenüberstehen, glaubt Schludermann und hofft auf eine baldige Realisierung."

Quelle: Wochenblick

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