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Geldschöpfung aus dem Nichts: Durch Fiat Money zur Diktatur und Tyrannei!

Archivmeldung vom 10.08.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.08.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Die Summe aller Schulden ist gleich der Summe aller Guthaben (Symbolbild)
Die Summe aller Schulden ist gleich der Summe aller Guthaben (Symbolbild)

Bild: dsindf / Eigenes Werk

So mancher mag sich schon gefragt haben, wie die Bildung gigantischer Vermögen bei Privatpersonen wie z.B. Bill Gates oder George Soros eigentlich möglich war. Das Vermögen von Gates wird auf 110 Milliarden Dollar geschätzt, das von Soros ist mit 28 Milliarden vergleichsweise „gering“. Dies berichtet das Magazin "Unser Mitteleuropa".

Weiter berichtet das Magazin: "Da speziell diese beiden Herren ihr Vermögen dazu benutzen Gott zu spielen und die Entwicklung der gesamten Menschheit in eine bestimmte, von ihnen für richtig gehaltene Richtung zu drängen, ist die Frage der Bildung derart gigantischer Vermögen auch eine eminent demokratiepolitische Frage, da sich diese Herrschaften mit ihrem Geld weltweit gigantischen Einfluss verschafft haben.

Woher stammt das Geld der Superreichen?

Es soll jetzt nicht auf die sehr unterschiedlichen Geschäftskonzepte dieser beiden Herren eingegangen werden, die sicher mit entscheidend für diese Vermögensbildung war. Vielmehr geht es hier um Rahmenbedingungen, die solche Vermögensbildung überhaupt erst erlauben. Dabei wird man wieder auf verschiedene Ursachen stoßen, wie z.B. die Globalisierung, die einen globalen rechtsfreien Raum schafft, in dem man beliebig Geld, an den Finanzämter vorbei steuervermeidend verschieben kann.

Auch das ist allgemein bekannt und soll hier nicht das Thema sein.

Eine weitere nicht so beachtete Ursache für die gigantische Vermögensbildung in wenigen Händen liegt in dem System der freien Geldschöpfung (fiat money), durch das so quasi unbegrenzt Geld geschaffen werden kann. Dieses System ist logischer Weise die Grundvoraussetzung dafür, dass ungeheure Summen in nur wenige Taschen fließen können.

Das Prinzip der Geldschöpfung!

Grundsätzlich wird Geld (Giralgeld) durch die Kreditvergabe der Geschäftsbanken geschöpft. Der Vorgang ist an einem einfachen Beispiel leicht erklärt: Wird eine Einlage (z.B. 100 000 Euro) für irgend einen Zweck verliehen, so wandert diese Ausgabe irgendwann wieder als neue Einlage in das Banksystem hinein und kann erneut verliehen werden. Der Vorgang könnte unendlich oft wiederholt werden und jedes Mal entstehen neue Giralgeldeinlagen.

Praktisch begrenzt wurde in der Vergangenheit dieser Vorgang durch eine von der Notenbank vorgegebenen Mindestreserve für jede Einlage (z.B. 10% der Einlage). Eine Reserve von 10% bedeutet, dass jeder Euro in diesem fraktionalen Reserve System (de.wikipedia.org/wiki/Mindestreserve-System) zehnmal verliehen werden kann. Ist die Reserve nur 1%, so kann jeder Euro hundert Mal verliehen werden, usw..

Die von den Notenbanken vorgegebene Reserve tendiert jedoch gegen null, das heißt also, der unbegrenzten Geldschöpfung sind Tür und Tor geöffnet. Giralgeld sind also Schulden. Werden die Schulden zurückgezahlt, verschwinden diese Geldpositionen wieder (Geldvernichtung). Würden alle Schulden dieser Welt zurückgezahlt, gäbe es kein Giralgeld mehr. Das so geschöpfte Geld hat natürlich keinerlei inneren Wert. Sein „Wert“ besteht nur darin, dass der Gesetzgeber diese Geldform als Zahlungsmittel nicht nur erlaubt, sondern sogar bevorzugt.

Bargeldabschaffung erlaubt noch mehr Geldschöpfung

In diesem Zusammenhang wird auch klar, dass die Banken ein massives Interesse an einer Bargeldabschaffung haben, weil dadurch die Reservehaltung überflüssig wird. Eine weitere Begrenzung der Geldschöpfung ist durch die notwendigen Sicherstellungen für einen Kredit gegeben (z.B. eine Hypothek). Das geschöpfte Geld sollte somit durch einen Sachwert hinterlegt sein. Othmar Issing bezeichnete daher seinerzeit die Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken auch als „Monetarisierung von Aktiva“.

Allerdings wurde diese Begrenzung in der Vergangenheit mehr und mehr aufgeweicht, was dann auch zu der Finanzkrise im Jahre 2008 führte. Auch der Zinssatz für die Kreditvergabe begrenzte die Kreditaufnahme bei den Geschäftsbanken und somit die Geldschöpfung in der Vergangenheit und wurde bekanntlich de-facto auf null reduziert.

Eine weitere Möglichkeit der Geldschöpfung besteht durch die Zentralbanken, die den Geschäftsbanken aus dem Nichts geschöpftes Geld gegen „Sicherstellungen“ als Kredit vergeben. Diese Sicherstellungen sind in der Regel uneinbringliche Forderungen der Geschäftsbanken, die dann von der Zentralbank übernommen werden.

Durch die Corona Pandemie sollen alle Dämme gegen ungezügelte Geldschöpfung beseitigt werden

Die Corona Pandemie wurde als Anlass genommen, um jegliche Hemmnisse gegen eine derartige Geldvermehrung zu beseitigen. Hinter dieser Geldpolitik steckt der Glaube, dass durch möglichst unbegrenzte Versorgung der Wirtschaft mit Geld die Wirtschaft angekurbelt und am Laufen gehalten wird.

Diese Politik ist nicht neu und hat in der Vergangenheit immer wieder zu einem Zusammenbruch des Geldwertes geführt. Diesmal ist allerdings die Situation etwas anders, da weltweit fast unbegrenzte Produktionskapazitäten für Konsumgüter zur Verfügung stehen. Vielfach gibt es Überkapazitäten, wie beispielsweise die Halden von Millionen unverkäuflicher Autos beweisen. Man muss sich bei diesem Beispiel auch fragen, mit welchem Geld diese Autos produziert wurden und wieso sich diese Überproduktion nicht im Bankrott von Autofirmen äußert!

Zwar kann man einwenden, dass es auf dieser Welt wohl noch genügend Menschen gibt, die sich gerne diese unverkäuflichen Autos kaufen würden, aber das viele geschöpfte Geld landet nicht bei jenen, die es eventuell brauchen würden. Dies ist aber auch der Grund, warum die Geldschwemme nicht zu einer galoppierenden Inflation bei Konsumgütern führt, wie man es in der Vergangenheit des Öfteren erlebt hat. Die Überversorgung mit Geld führt also offensichtlich zu einer Fehlsteuerung der Produktion am Markt vorbei, wie wir es ja gerade auch bei den unsinnigen Elektroautos erleben.

Die Entwicklung der Geldmenge hat keinen Einfluss auf die Einkommen

Die Entwicklung der Geldmenge  im Euroraum hat sich in den letzten 20 Jahren  etwa verdreifacht: de.wikipedia.org/wiki/Geldmenge. Wie jeder an seinem eigenen Einkommen beurteilen kann, stagnierten vor allem die Realeinkommen im vergleichbaren Zeitraum: www.bpb.de/nachschlagen/datenreport-2018/private-haushalte-einkommen-konsum-wohnen/278275/einkommensentwicklung-und-verteilung.

Ach das Bruttoinlandsprodukt (PIB) im Euroraum stagnierte: de.statista.com/statistik/daten/studie/222901/umfrage/bruttoinlandsprodukt-bip-in-der-europaeischen-union-eu/

Nur Vermögenswerte sind derzeit von der Inflation betroffen

Wenn also die durch die Geldpolitik geschaffene Geldschwemme bei Konsumgütern noch zu keiner Hyperinflation geführt hat, so ist es bei naturgemäß begrenzten Vermögenswerten ganz anders.

Betrachtet man klassische Vermögenswerte wie Aktien, Immobilien oder auch Edelmetalle, so sieht man, dass die Inflation in vollem Gange ist. Das durch die Geldpolitik geschöpfte Geld fließt hauptsächlich in diese Wertanlagen und erhöht somit deren fiktiven Wert im Verhältnis zu den Konsumgütern.

Beispielsweise stieg der DAX (deutscher Aktienindex) von etwa 7000 Punkten im Jahre 2000  auf etwa 13000 Punkte Ende 2019. Dieser Anstieg ist rein liquiditätsgetrieben und hat nichts mit dem Erfolg oder Misserfolg deutscher Unternehmen zu tun.

Wohnimmobilien haben sich in den letzten 20 Jahren um etwa 150 %  verteuert www.oenb.at/isaweb/chart.do;jsessionid=EC1A046E23C514F8108F3DE80FFBA278?chart=6.6.1&lang=DE) Der Goldpreis stieg in den letzten 20 Jahren von etwa 300 Dollar je Feinunze auf fast 2000 Dollar!

Damit ist aber auch wieder klar, dass genau durch diese Geldpolitik die Reichen schnell noch reicher werden. Geschickte Akteure können unter Umständen in diesem Umfeld auf den Finanzmärkten innerhalb kurzer Zeit Milliarden „verdienen“!

Der freie Markt wird ausgehebelt!

Im Grunde kann man diese Ansammlung gigantischer Geldmengen in den Taschen Weniger auch als Fehlsteuerung betrachten, die es dann diesen Leuten ermöglicht, die ganze Welt fehlzusteuern!

Letztlich wird die Regelfunktion des freien Marktes, der die Basis unserer Freiheit ist, ausgehebelt! Jedwede Tyrannei oder Unsinn wird unter solchen Umständen möglich, wie man es auch am Beispiel der sogenannten „Energiewende“ sieht, die im Endeffekt unter dem Deckmäntelchen des „Klimaschutzes“ zu einer unglaublichen Naturzerstörung führt!

Diese Fehlsteuerung der Geldflüsse führt letztlich auch zu Fehlallokationen bei den Wertanlagen selbst, wie man an den Berg- und Talfahrten der Aktienkurse im Zuge der Corona Krise beobachten konnte!

Wie kann man sich als Einzelner in diesem Umfeld verhalten?

Wichtig ist, den Banken nach Möglichkeit sein Geld zu entziehen. Das geht am einfachsten durch Investitionen in Edelmetalle, wie das obige Beispiel zeigt. Bevorzugen sollte man Münzen, die auch wieder leicht liquidierbar sind. Wichtig ist, dass man sich die Rechnungen dafür aufhebt. Anderenfalls könnte es zu Problemen bei der Liquidierung führen!

Quelle: Unser Mitteleuropa


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