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Barrierefreies Wohnen auf dem Vormarsch

Archivmeldung vom 19.12.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.12.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Uta Herbert  / pixelio.de
Bild: Uta Herbert / pixelio.de

Die Deutschen werden im Durchschnitt immer älter und in nächster Zeit werden 2,5 Millionen altengerechte Wohnungen gebraucht. Das hat der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen in Berlin festgestellt und da die meisten älteren Menschen in Deutschland nicht in Neubauten leben, ist die größte Herausforderung wohl das Anpassen der bereits bestehenden Wohnungen. Dabei müssen es nicht immer kostspielige Einbauten sein.

Eigentlich kann es ja niemand mehr hören: Deutschland wird immer älter, vergreist und stirbt aus! Bis zum Jahr 2050 wird sich in Deutschland die Altersgruppe der über 80-jährigen auf etwa zehn Millionen Menschen verdreifachen. In der Gegenwart sieht sich das Land auch schon einer Herausforderung gegenüberstehen. Es werden momentan nämlich 2,5 Millionen altengerechte Wohnungen gebraucht, die am besten schon in den nächsten Monaten und Jahren geschaffen werden sollten. Der Umbau der Wohnung und die technische Aufrüstung sind selbstverständlich mit einigen Kosten verbunden und für viele ältere Menschen ist barrierefreies Wohnen ein Konzept, das sie sich nicht leisten können. Dabei gibt es einerseits durchaus finanzielle Hilfen, die man beantragen kann und andererseits sind nicht alle Umbauten mit größeren Kosten verbunden. Hilfreich bei der Finanzierung eines Treppenliftes kann zum Beispiel auch die Internetseite www.treppenlift-discount.de sein. Ziel eines altersgerechten Umbaus ist an erster Stelle die Barrierefreiheit. Stufen können im Alter zum Beispiel zu einer unüberwindbaren Barriere werden und sperrige Möbel im Wohnbereich oder Stolperfallen sind auch nicht gerade förderlich. Diesbezüglich lässt sich vieles in einer Wohnung verändern. Ein Treppenlift macht das Wechseln zwischen zwei Stockwerken wesentlich komfortabler und Teppichläufer, Verkabelungen und kniehohe Möbelstücke können ganz leicht entfernt werden. Handläufe sind auch sehr hilfreich und besonders im Badezimmer können Führungsstangen und ebenerdige Einstiege in Dusche und Badewanne wahre Wunder bewirken. Es gilt aber auch zu beachten, dass zwischen den Zimmern einer Wohnung keine Schwellen mehr auftreten, damit der ältere Mensch im Bedarfsfall auch mit einer Gehhilfe oder mit dem Rollstuhl zurechtkommt. Schon ein kleiner Absatz kann das Leben eines Rollstuhlfahrers erheblich erschweren. Übrigens muss mit der Barrierefreiheit der Wohnungsumbau auch noch lange nicht aufhören!

Der Komfort sollte gesteigert werden

Nachdem eine ausreichende Bewegungsfreiheit geschaffen wurde und alle potenziellen Gefahren beseitigt wurden, kann man sich fernerhin Gedanken über die Verbesserung des Wohnkomforts machen. Senioren sollten sich nicht zu Steckdosen und Schaltern herunterbücken müssen. Auch längeres Knien ist im fortgeschrittenen Alter nicht mehr ohne Weiteres möglich. Eine Faustregel besagt, dass erst ab einer Höhe von etwa 85 Zentimetern über dem Boden keine zu großen Anstrengungen nötig werden. In der Küche sollten Arbeitsplatte und Spülbecken verstellbar sein – genau wie alle Waschbecken in den Bädern. Wie bereits angesprochen, sollte überdies eine Niveaugleichheit zwischen Boden und Duschen-Einstieg herrschen.

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