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Globale Männerstudie zeigt: Ehrlichkeit ist den Deutschen wichtiger als Aussehen und Vermögen

Archivmeldung vom 04.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: "obs/TENGA/TENGA Co. Ltd."
Bild: "obs/TENGA/TENGA Co. Ltd."

Immer noch ein Drittel der deutschen Männer fühlen sich unter Druck gesetzt, sich "männlich zu verhalten". Doch im globalen Vergleich bilden Männer in Deutschland damit das Schlusslicht. Zu diesem Ergebnis kommt die weltweit umfassendste Studie zu Selbstbefriedigung, Sexualität und Stereotypen des japanischen Sextoy-Herstellers TENGA Co. Ltd (www.feelmore.global/de).

Die Studie definiert zudem ein neues Männerideal: den Gefühlsmann. Er kann sich besser in andere hineinversetzen, ist ein Befürworter der Gleichberechtigung von Männern und Frauen und sexuell abenteuerlustiger. Vier von zehn deutschen Männern zählen sich bereits zu den Gefühlsmännern und verkörpern damit ein sehr modernes Männerbild.

Wann ist ein Mann ein Mann?

Das fragte auch schon Herbert Grönemeyer in den 80ern. Seitdem ist die Debatte um traditionelle Geschlechterrollen nicht abgeebbt und weiterhin Teil des gesellschaftlichen Diskurses. Die Studie zeigt auf, dass die Selbst- und Fremdeinschätzung von Männern bzw. von ihren Mitmenschen in vielerlei Hinsicht auseinandergeht. So definieren sich die Herren der Schöpfung eher außerhalb klassischer Rollenbilder, während die Gesellschaft wesentlich mehr in Stereotypen denkt. Rund neun von zehn Männer geben an, dass sie an Gleichberechtigung am Arbeitsplatz interessiert sind. Das sagen aber gerade einmal 61 Prozent ihrer Mitmenschen über sie. Während 85 Prozent der Männer aussagen, dass sie kein Problem mit Hausarbeit haben, denkt gerade einmal die Hälfte der Gesellschaft, dass Männer hier auch Hand anlegen. Das Thema Gefühle ist laut Selbsteinschätzung für 79 Prozent der Männer kein Problem, aber nur die Hälfte der Nation denkt, dass Männer gerne ihre Gefühle zugeben. Am stärksten gehen die Meinungen aber beim Thema physische Stärke auseinander. Acht von zehn Befragten denken immer noch, dass Männer dies als ein wichtiges Attribut sehen. Dem stimmen aber nur rund 45 Prozent der befragten Männer zu. Weltweit sind sich die Befragte aber einig in einer Sache: Die wichtigste Eigenschaft für den Mann ist seine Ehrlichkeit.

Der perfekte Partner

Für die Studie hat TENGA den neuen, modernen Mann definiert: Der Gefühlsmann kennt seine eigenen Emotionen und kann sich in andere hineinversetzen. Er hat keine Probleme, über seine Gefühle und persönlichen Herausforderungen zu sprechen und fühlt sich im Umgang mit Menschen aller sexuellen Orientierungen wohl. Er ist offen gegenüber neuen sexuellen Erfahrungen und von der Gleichberechtigung von Mann und Frau am Arbeitsplatz überzeugt. "Damit verkörpert er ein zeitgemäßes Ideal, das sich zu seinen Gefühlen bekennt und mit traditionellen Stereotypen bricht", erklärt Volker Wittkamp, Urologe und Autor des Bestellers "Fit im Schritt".

Die Deutschen wünschen sich mehrheitlich einen Gefühlsmann als Partner. Zudem ist ihnen Ehrlichkeit, Vertrauenswürdigkeit und Selbstbewusstsein bei Männern sehr wichtig. Der große, starke, reiche Mann hat als Ideal endgültig ausgedient. "Interessant ist jedoch, dass durch die Aufweichung dieser Stereotype ein sozialer Druck zu entstehen scheint. Der moderne Mann ist sich offensichtlich unsicher, was von ihm erwartet wird bzw. was die Gesellschaft von ihm als Mann erwartet", so Wittkamp weiter. Für die jüngere Altersgruppe (18-34 Jahre) scheint es jedoch ein größeres Thema zu sein (35 Prozent) als für die ältere Altersgruppe (55 Jahre und älter; 20 Prozent).

Der gefühlvolle Mann hat keine Berührungsängste

Die deutschen Gefühlsmänner sind besonders mit der Qualität und Häufigkeit der Masturbation sowie ihrer Orgasmen glücklicher (im Durchschnitt 20 Prozent). Aber auch was die Qualität des Sex als auch die eigene sexuelle Leistung angeht, geben sie eine höhere Zufriedenheit an. "Das ist relativ leicht zu erklären. Hier spielt offene Kommunikation eine wichtige Rolle: Der Gefühlsmann ist sich seiner Bedürfnisse bewusst und hat keine Scheu, darüber zu reden. Er kann seine Wünsche folglich auch besser vor der Partnerin oder dem Partner artikulieren. Wenn beide Seiten genau wissen, was dem Gegenüber gefällt und darauf eingehen, führt das zu einem besseren Sexleben", so Wittkamp.

Die Offenheit der Gefühlsmänner gegenüber neuen sexuellen Erfahrungen spiegelt sich auch im Interesse an Sexspielzeug wieder. Doppelt so viele Gefühlsmänner (66 Prozent) wie andere Männer sind dem Kauf eines Sextoys zugeneigt; davon benutzt bereits ein Drittel einen Masturbator oder ein ähnliches Sexspielzeug. Schon alleine die Offenheit und mentale Bereitschaft, sich ein Sexspielzeug anschaffen zu wollen, wirkt sich offensichtlich positiv auf die sexuelle Befriedigung aus (über 20 Prozent mehr Zufriedenheit, was die Qualität und Häuftigkeit der Masturbation angeht).

Eddie Marklew, Global Marketing Manager bei TENGA, zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen der Studie: "Wir sehen im internationalen Vergleich, dass in Deutschland beim Thema Masturbation und Sex noch viel Luft nach oben ist. KnapFp zwei Drittel der Bevölkerung glaubt nicht, dass es einen positiven Effekt hätte, wenn die Deutschen offener über Selbstbefriedigung sprechen würden. Auch in den USA und Großbritannien glaubt die Mehrheit der Gesellschaft, dass sie nicht von einem offeneren Diskurs profitieren würde. Doch gerade der Gefühlsmann ist nun der beste Beweis dafür, dass eine aufgeschlossene Haltung gegenüber anderen und dem eigenen Partner zu einem glücklicheren und sexuell erfüllteren Leben führen kann. Deshalb hat TENGA es sich zur Mission gemacht, die Diskussion rund um die neue Männlichkeit voranzutreiben und traditionelle Verhaltensweisen und Einstellungen infrage zu stellen. Dabei spielen Masturbation und das Sexleben eine wichtige Rolle."

ÜBER DEN MÄNNERREPORT 2018

Im Auftrag von TENGA hat das Meinungsforschungsinstitut PBS Research im Zeitraum Februar bis April 2018 in 18 Ländern mehr als 13.000 Erwachsene im Alter zwischen 18 und 74 Jahren zu ihren Ansichten und Verhaltensweise bei den Themen Masturbation, Männlichkeit, Sexualität, persönliche Beziehungen, Werte und Gesundheit befragt. Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage beruht in Deutschland auf Antworten von 1.000 Befragten.

Quelle: TENGA (ots)

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