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Biologe wird wegen Kritik an Impfstoffzulassungen diskreditiert

Archivmeldung vom 04.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Verabreichung eines möglichen COVID-19-Impfstoffs an eine Freiwillige im Rahmen einer Studie in Indonesien
Verabreichung eines möglichen COVID-19-Impfstoffs an eine Freiwillige im Rahmen einer Studie in Indonesien

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der österreichische Biologe Clemens Arvay sieht sich einer regelrechten Rufmord-Kampagne ausgesetzt. Seit er sich kritisch zur Corona-Impfstoffentwicklung geäußert hat, wird sein Wikipedia-Eintrag zu seinem Nachteil manipuliert. Dies berichtet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "Im September 2020 habe der Biologe Clemens Arvay aus Österreich ein kritisches Buch über die Corona-Politik veröffentlicht: unter dem Titel „Wir können es besser“. Seither werde sein Wikipedia-Eintrag praktisch ununterbrochen verändert, erzählt der Autor im Interview mit den „Nachdenkseiten“. Eine kleine Gruppe von äußerst aktiven Nutzern versuche, alles Neutrale oder Positive aus dem Eintrag zu entfernen und ihn zu diffamieren. Hierbei würden jede Menge inhaltsleerer Zitate aus irrelevanten Internetartikeln herangezogen und Begriffe wie „Verschwörungstheoretiker“, „Impfgegner“ oder „Bill Gates“ eingestreut, um ihn „auf perfide Weise in ein dubioses Eck zu stellen“.

Im Kern gehe es um seine Kritik am verkürzten Zulassungsverfahren der Covid-19-Impfstoffe. Je mehr Menschen er damit erreiche, desto extremer werde die Kampagne gegen ihn, so Arvay. Dabei beziehe er sich stets auf wissenschaftliche Quellen und wolle lediglich, dass über Problemfelder bei Wirkung, Risiken und Langzeitbeobachtungen offen diskutiert werde.

Biologe darf nicht „Bio“ schreiben

Teil der „Schmutzkübelkampagne“ sei es, ihm die Legitimation zu entziehen. So verbringe die beinahe rund um die Uhr aktive Nutzerin „Fiona B.“ seit Monaten ihre Zeit damit, alles aus dem Eintrag zu löschen, was die Silbe „Bio“ enthalte. Bei einem Biologen durchaus fragwürdig.

„Nicht einmal ‚Biodiversität‘ wurde akzeptiert – mein Lebensthema als Biologe! Ich habe zwei biowissenschaftliche Abschlüsse – Bachelor und Master – und sogar die frühere Leiterin des gesamten Departments für Angewandte Pflanzenwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie der Universität für Bodenkultur in Wien, wo ich studiert habe, hat Wikipedia öffentlich und schriftlich versichert, dass ich mich zurecht Biologe nenne“, so Arvay. Von der European Countries Biologists Association sei er auf Basis der EU-Richtlinie 2005/36/EG zum professionellen Biologen zertifiziert worden und sei berechtigt, den Titel „European Professional Biologist“ zu führen.

Weil Autoren auf Wikipedia anonym agieren, kann nur in Ausnahmefällen ihre wahre Identität festgestellt werden. Juristische Konsequenzen seien äußerst unüblich, bestätigt auch Dirk Pohlmann, Betreiber des Video-Blogs „Geschichten aus Wikihausen“ im SNA-Interview anlässlich des Urteils, das unlängst am Landgericht Koblenz ergangen ist. Dieses hatte den Autor „Feliks“ zur Zahlung von 8000 Euro Schadenersatz verurteilt, weil er einen isländischen Komponisten in dessen Wikipedia-Eintrag unter anderem als „Verschwörungstheoretiker“ und „Antizionist“ diskreditiert hatte.

„Perfect Tommy“ ist auf Angriff aus

Auch der Biologe Arvay weiß nicht, wer hinter „Fiona B.“ steckt. Ein anderer Nutzer, der den Eintrag zu seinem Nachteil verändere, nenne sich „Perfect Tommy“. Dieser sei im September auch der erste gewesen, der den Begriff „Biologe“ konsequent aus dem Eintrag entfernt habe. In der Diskussion habe „Perfect Tommy“ auch zugegeben, Arvay gegenüber voreingenommen zu sein und ihn für einen „Esoteriker“ zu halten. Zudem gebe es Nutzer wie „EH42“, die die neutralen Nutzer mit Meldungen und Sperrungsandrohungen einschüchterten und des „bezahlten Schreibens“ bezichtigten, wenn diese versuchten, die Angaben im Eintrag richtigzustellen.

„Er hat auf angriffslustige Weise ein ‚Check-User‘-Verfahren gegen neutrale Benutzer eingeleitet, die er als Fake-Accounts ein und derselben Person bezichtigte, sogenannte ‚Sockenpuppen‘. Sie wurden sofort gesperrt. Später stellte sich offiziell heraus, dass diese Accounts keine ‚Sockenpuppen‘ waren und es keinen Hinweis auf Missbrauch gab. Trotzdem haben die Administratoren sie nicht wieder freigeschaltet. Dieses aggressive Verhalten von ‚EH42‘ gegenüber anderen wird nie sanktioniert. Verwarnt werden höchstens die neutralen Benutzer.“

Von den „Edit Wars“ um seinen Wikipedia-Eintrag werde er sich nicht einschüchtern lassen, sagt Clemens Arvay. Von dem Online-Lexikon erwarte er, dass wenigstens im Abschnitt unter Leben den Tatsachen entsprechend seine Zertifizierung zum European Professional Biologist erwähnt werde. „Wenn das auch nicht mehr möglich ist, dann ist Wikipedia nichts anders mehr als eine Plattform für Interessensvertreter, die dich dort frei diskreditieren können, wenn du ihnen in die Quere kommst.“

Unter den jetzigen Gegebenheiten würde er Kindern Wikipedia als Nachschlagewerk jedenfalls nicht empfehlen."

Quelle: SNA News (Deutschland)


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