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Kindergärtnerin klagt an: Stiller Impf-Zwang! 600 Euro für Corona-Tests unleistbar

Archivmeldung vom 20.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Collage/Symbolbilder Imago Images/WB/Eigenes Werk
Bild: Collage/Symbolbilder Imago Images/WB/Eigenes Werk

Es gibt sie noch, die ungeimpften Kindergärtnerinnen! Doch die sind der Regierung offensichtlich ein Dorn im Auge. Mit allen Mitteln will man gegen Ungeimpfte vorgehen und ihnen das Leben schwer machen. Tägliches Testen mittels Antigen-Test und wöchentlichem PCR-Test für das ungeimpfte Kindergartenpersonal sind die neuesten Vorgaben der Regierung. Verzweifelt wandte sich eine Erzieherin an den Wochenblick: „Wer schreibt darüber?“

Weiter berichtet das Magazin: "Sybille R. ist Erzieherin in einem ländlichen Kindergarten in Tirol. Sie ist ungeimpft und wird dies auch bleiben. Etliche ihrer Kolleginnen werden sich ebenso nicht impfen lassen. Die neuesten Vorgaben der Regierung seit September würden den Arbeitsalltag im Kindergarten aber sehr belasten. Wären da nicht die kleinen Kinder, müsste man an Kündigung denken, so Sybille R. „Wir Kindergartenpädagogen haben ebenso keine Lobby, wie die kleinen Kinder. Jemand muss für uns die Stimme erheben! Ich bin schon viele Jahre Erzieherin und übe den Beruf wirklich sehr gerne aus. Die Arbeit mit Kindern ist eine große Bereicherung. Die Corona-Zeit hat alles verändert. Nun ist es so, dass wir als Kindergartenpersonal einem großen Druck ausgesetzt sind.“, schildert Sybille R. verzweifelt.

Tägliche Antigen-Tests für Ungeimpfte

„Seit September haben wir die Verpflichtung jeden Tag einen neuen Antigen-Test vorzuweisen. Wir müssen uns als Ungeimpfte also alle 24 Stunden testen lassen. Zusätzlich muss einmal wöchentlich ein PCR-Test vorgenommen werden. Wer hält tägliches Testen auf Dauer aus? Es ist ein furchtbar unangenehmer Eingriff, egal ob durch die Nase oder den Rachen. Das kann doch dauerhaft nicht gesund sein!“ Dass Reizungen sowohl im Nasen- als auch im Rachenraum entstehen, merke die engagierte Kindergärtnerin nun bereits nach den ersten zwei Wochen. Es sei kaum vorstellbar, diese Tests länger über sich ergehen zu lassen. Was man aber auch nicht außer Acht lassen dürfe, sei der finanzielle Aspekt.

Tests selbst bezahlen – 600 Euro monatlich

„Abgesehen von den gesundheitlichen Risiken durch die ständigen kleinen Verletzungen beim Durchführen der Tests, frage ich mich, wer künftig für die Tests aufkommen soll! Mittlerweile ist im Gespräch, dass wir Erzieherinnen die Tests ab Oktober selbst bezahlen müssen. Pro Test sollen das etwa 30 Euro sein. Das muss man sich einmal vorstellen!“, ist Sybille R. verärgert. „Bei meiner Vollzeitbeschäftigung wäre das eine Summe von 600 Euro für die Antigen-Tests im Monat! Dazu kommt dann noch der PCR-Test. Es können sich doch kaum Arbeitnehmer leisten, solche Summen aus ihrer eigenen Tasche zu bezahlen. So will man also die Menschen zur Impfung bringen! Bevor ich mich aber impfen lasse, kündige ich! Dabei bleibe ich.“

Erschütternd: „Eltern setzen ihren Kindern freiwillig Masken auf!“

Die Arbeit im Kindergarten habe sich in den letzten eineinhalb Jahren stark verändert. Unbeschwertes Arbeiten mit den Kindern sei kaum noch möglich. Viele der Kinder wären durch die Maßnahmen und die Verhaltensveränderung der Erwachsenen selbst sehr belastet. „Es ist furchtbar mit anzusehen, mit welcher Unterwürfigkeit kleine Kinder Masken tragen. Sie fühlen sich erwachsen, wenn sie dasselbe tun wie die Erwachsenen. Mich erschüttert es so sehr, dass Eltern ihren kleinen Kindern freiwillig Masken aufsetzen.“, schildert die Erzieherin fassungslos. „Kinder brauchen die direkte Kommunikation und die Mimik. Nicht nur emotional, sondern auch für die Sprachentwicklung. Sie lernen durch unsere Mimik und ahmen nach. Ich kann es ganz ehrlich sagen: Mir tut es im Herzen weh, was den kleinen Kindern seit dieser Corona-Zeit angetan wird. Mir tun sie furchtbar leid. Wäre dem nicht so, hätte ich schon längst gekündigt!“ Aufgrund befürchteter Repressalien werden vollständiger Name und der genaue Arbeitsort nicht veröffentlicht. Dem Wochenblick liegen die Daten vor."

Quelle: Wochenblick

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