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Deutlich erhöhtes Risiko von Spontanaborten bei Geimpften - Pfizer bricht Studien mit Schwangeren stillschweigend ab

Archivmeldung vom 04.10.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.10.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Alexandros Michailidis/Shutterstock/Reitschuster/Eigenes Werk
Bild: Alexandros Michailidis/Shutterstock/Reitschuster/Eigenes Werk

Die sogenannten mRNA-Impfstoffe der Hersteller Pfizer (bzw. Biontech) und Moderna verfügen in den USA und Europa über eine weitgehend uneingeschränkte (Not-)Zulassung für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen. Dies berichtet Kai Rebmann auf dem Portal "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Rebmann: "Trotz zahlreicher Hinweise auf massive Unregelmäßigkeiten bei zahlreichen Studien, die diesen Entscheidungen der FDA bzw. EMA zugrunde liegen, scheinen die Behörden dazu entschlossen, die Augen weiter ganz fest zu verschließen. Über die „Unabhängigkeit“ der Autoren einiger dieser Studien wurde unter anderem in diesem Beispiel schon berichtet. Der im Frühjahr 2020 ausgerufene Gesundheitsnotstand hat jedoch dazu geführt, dass seit Jahrzehnten übliche Grundsätze für die Entwicklung und Zulassung von Impfstoffen einfach über Bord geworfen wurden. Mit dem Start der weltweiten Kampagne mit neuartigen „Impfstoffen“, über deren Risiken und Nebenwirkungen wir damals wie heute praktisch nichts wissen, konnte es nicht schnell genug gehen.

Als besonders umstritten gilt die Impfung von Schwangeren. Mögliche Gefahren für die Mutter und das werdende Kind wurden und werden stets negiert. So berichtete unter anderem die „Pharmazeutische Zeitung“ über eine Analyse der CDC (Centers for Disease Control and Prevention) unter Leitung von Tom T. Shimabukuro, die am 17. Juni 2021 im „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht wurde. Diese Untersuchung soll gezeigt haben, dass „es nach der Impfung mit mRNA-Impfstoffen nicht zu einer Häufung von Komplikationen bei Schwangeren gekommen“ ist. Die CDC habe die Daten von etwa 35.600 Frauen ausgewertet, wie die Fachzeitschrift weiter berichtet. Große Unterschiede bei den Nebenwirkungen im Vergleich zu nicht schwangeren Frauen hätten die Forscher nicht feststellen können. Tatsächlich sind Shimabukuro und sein Team aber zu eben solchen Ergebnissen gekommen, jedoch sollen diese mit einem Taschenspielertrick verschleiert werden.

Der Trick mit den Trimestern

Von der CDC wurden insgesamt 3.958 Frauen in das sogenannte V-safe-Schwangerschaftsregister aufgenommen. Hierbei handelt es sich um eine App, die speziell für diese Untersuchung entwickelt worden ist. Die Autoren schreiben, dass von diesen Teilnehmerinnen 827 Frauen eine „abgeschlossene Schwangerschaft“ gemeldet haben. In 712 dieser Fälle kam es zu Lebendgeburten (724 Säuglinge, da es auch Mehrlingsgeburten gab), bei den übrigen 115 Frauen kam es zu einem „unerwünschten Ereignis“. Letztere unterteilten sich in 104 Spontanaborte (Abgang bis einschließlich der 20. Woche), eine Tot-/Fehlgeburt sowie zehn sonstige Gründe (Abtreibung oder Eileiterschwangerschaft). Ferner kam es bei den Schwangerschaften mit einem positiven Ausgang in 9,4 Prozent der Fälle zu einer Frühgeburt und in 3,2 Prozent der Fälle wurde eine „zu geringe Größe“ der Neugeborenen festgestellt. Alle diese Zahlen liegen durchaus in einem statistisch zu erwartenden Spektrum. An dieser Stelle kommt jetzt aber der „Trimester-Trick“ ins Spiel.

Von den 827 Probandinnen erhielten 700 ihre erste Dosis im dritten Trimester ihrer Schwangerschaft, also im letzten Drittel und damit deutlich nach der 20. Woche. Damit liegt die Quote der Spontanaborte nicht mehr bei 12,6 Prozent (104 von 827), sondern bei schwindelerregenden 81,9 Prozent (104 von 127)! Eine Frau, die im Laufe des dritten Trimesters in das V-safe-Register aufgenommen wurde, kann aller Logik zufolge keinen Spontanabort (bis zur 20. Woche) mehr melden. Diese wichtige Information wird in der CDC-Analyse schlicht verschwiegen und so getan, als lägen alle Daten im grünen Bereich. Während für alle anderen „unerwünschten Ereignisse“ wie zum Beispiel Frühgeburten, zu geringe Größe bei der Geburt oder ähnliche Anomalien der Anteil in Prozent angegeben wird, steht bei den Spontanaborten der Hinweis „nicht anwendbar“ (not applicable).

Nicht anwendbar oder doch eher nicht aussprechbar? Die CDC erklärt hierzu (siehe Tabelle 4 in der Studie): „Insgesamt 96 von 104 Spontanaborten (92,3 Prozent) traten vor der 13. Schwangerschaftswoche auf. Es war kein Nenner verfügbar, um eine Risikoschätzung für Spontanaborte zu berechnen, da zum Zeitpunkt dieses Berichts für 905 der 1224 Teilnehmerinnen, die innerhalb von 30 Tagen vor dem ersten Tag der letzten Monatsblutung geimpft wurden, noch keine Nachbeobachtung über 20 Wochen oder während des ersten Trimesters verfügbar war. Darüber hinaus müsste jede Risikoabschätzung das für die jeweiligen Schwangerschaftswochen spezifische Risiko eines Spontanaborts berücksichtigen.“

Anstatt Ross und Reiter beim Namen zu nennen, werfen die CDC-Analysten mit Nebelgranaten um sich. Was haben 1.224 Frauen, die ihre Impfung vor Beginn ihrer letzten Regelblutung vor der Schwangerschaft erhalten haben, mit diesen Zahlen zu tun? Oder hofften die Autoren einfach nur, dass sich die alarmierende Quote dadurch verbessern lässt? Gut möglich, denn viel schlechter kann sie ja nicht mehr werden. Fakt ist: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts (17. Juni 2021) war es bei knapp 82 Prozent (oder 104 von 127) der geimpften Probandinnen zu einem Spontanabort gekommen. Dies hätte auch die CDC leicht feststellen können, wenn sie den einzig zulässigen und logischen Nenner 127 genommen hätte. Die dazugehörige Rechnung lautet: 104 / 127 x 100 = 81,89 Prozent.

Pfizer bricht klinische Studie mit Schwangeren ab

Aber nicht nur die oben ausgeführte CDC-Analyse macht deutlich, welche Narrenfreiheit die Hersteller der mRNA-Produkte bei den Behörden offenbar genießen. Im Rahmen der Notzulassung dieser „Impfstoffe“ wurde etwa Pfizer dazu verpflichtet, eine sogenannte „Postmarketing-Studie“ zur Unbedenklichkeit für Schwangere durchzuführen. Im Februar 2021 begann Pfizer mit der Rekrutierung von Probandinnen für diese Studie. Danach herrschte lange Zeit das berühmte Schweigen im Walde. Zwischendurch berichtete das „Wall Street Journal“ im September 2021 darüber, dass Pfizer Probleme habe, genügend geeignete Probandinnen für seine klinische Studie mit Schwangeren zu finden. Man wolle „den Prozess aber abschließen“, wie das Unternehmen damals noch versicherte.

Inzwischen berichten mehrere US-Medien unter Berufung auf einen Bericht der „ET“ jedoch darüber, dass Pfizer eben diese Studie vorzeitig abgebrochen hat. Demnach hat sich Prof. Dr. Eliana Castillo von der University of Calgary mit Schreiben vom 1. April 2022 bei Pfizer Canada nach dem Stand der Studie erkundigt und wollte unter anderem wissen, ob die Rekrutierung von Probandinnen inzwischen abgeschlossen sei. Und hier die Antwort, die die Professorin am 4. April 2022 von Jelena Vojicic, der Leiterin der Impfstoff-Abteilung bei Pfizer Canada, erhalten hat: „Die Rekrutierung für die Studie wurde mit unvollständigen Zahlen abgebrochen, da die Rekrutierung schleppend verlief und es zunehmend unangemessen erschien, schwangere Frauen randomisiert der Placebo-Gruppe zuzuweisen, angesichts der Menge an Beobachtungsnachweisen, dass der Impfstoff sicher und wirksam ist.“

Mit anderen Worten: Pfizer hielt seinen eigenen Impfstoff für so „sicher und wirksam“, dass es ungerecht wäre, dieses angebliche Wundermittel schwangeren Frauen vorzuenthalten und sie stattdessen der Kontrollgruppe zuzuweisen, deren Teilnehmerinnen „nur“ ein Placebo verabreicht bekamen. Doch wie war Pfizer zu dieser Erkenntnis gelangt? Vojicic verwies in der E-Mail auf eine im August 2021 in der Fachzeitschrift „Reproductive Toxicology“ veröffentlichte Studie, in der die „fehlenden Auswirkungen auf die weibliche Fertilität sowie die prä- und postnatale Entwicklung der Nachkommen bei Ratten“ nachgewiesen worden sei. Es ist nicht das erste Mal, dass Pfizer bzw. Biontech sowie die für die Zulassung von Impfstoffen zuständigen Behörden offenbar davon ausgehen, dass Studien mit Ratten klinische Humanstudien vollständig ersetzen können.

Die E-Mails wurden der Öffentlichkeit bekannt, nachdem sie im Rahmen einer Klage gegen die in Kanada für Reisende geltende Impfpflicht als Beweismittel zugelassen worden waren. Die Gynäkologin Dr. Valentina Cvetic wurde in diesem Verfahren von den Klägern als Sachverständige aufgestellt. Dabei wies Dr. Cvetic darauf hin, dass weder Pfizer noch Moderna ordnungsgemäße Studien durchgeführt haben, die belegen, dass ihre mRNA-Produkte für Schwangere und Stillende (sowie deren Kinder) unbedenklich sind. Darüber hinaus existierten auch keine Studien, die gezeigt hätten, dass Fehlgeburten nicht im Zusammenhang mit Impfstoffen stehen, wenn diese während des ersten oder zweiten Trimesters verabreicht worden sind, argumentierte die Expertin."

Quelle: Reitschuster

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