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Matcha Tee

Archivmeldung vom 30.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Matcha-Schale/Chawan
Matcha-Schale/Chawan

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Matcha Tee hat in den vergangen Jahren in Europa durch diverse Faktoren Bekanntheit erlangt. Mittlerweile kennen viele Menschen Matcha als sogenanntes „Superfood“. Ob dieser Name gerechtfertigt ist und welche gesundheitlichen Wirkungen durch Matcha Tee zu erwarten sind, wird im Folgenden geklärt.

Matcha, Grüner Tee
Matcha, Grüner Tee

Foto: Koumei Matcha
Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Bei Matcha Tee handelt es um eine spezielle Sorte grünen Tees, die ursprünglich aus China stammt, aber in Japan eine lange Tradition aufweisen kann. Die Blätter des Matcha Teestrauches werden sehr sorgsam behandelt und vor dem Mahlen im Schatten gelagert. Das fertige Matcha Pulver sollte nicht lange aufbewahrt werden, um keine Einbußen hinsichtlich Geschmack und Inhaltsstoffen zu erfahren. Als Faustregel gilt, dass die leuchtende grüne Farbe ein Kennzeichen für die Frische des Matcha Tee ist.

Das Matcha Pulver wird bei der Zubereitung im ersten Schritt mit wenig kaltem Wasser zu einer Paste verrührt. Anschließend wird diese Matcha Paste mit Wasser bei 80 Grad übergossen und mit einem Bambusbesen etwa eine Minute lange zu Matcha Tee schaumig geschlagen.

Matcha Tee – Inhaltsstoffe und Koffeingehalt

Wird Matcha Tee in Asien und vor allem Japan als traditionelles Getränk genutzt wird, rührt die Beliebtheit in Europa hingegen von zwei Aspekten her. Auf der einen Seite steht der Koffeingehalt von Matcha Tee: Matcha enthält im Vergleich zu anderen Sorten grünen Tees den höchsten Gehalt an Koffein, wobei es auch hier Schwankungen geben kann. Interessant ist, dass der Koffeingehalt von Matcha Tee durchaus mit Kaffee vergleichbar ist. So verwundert es nicht, dass der grüne Matcha Tee von vielen Menschen als gesündere Alternative oder Ergänzung zu Kaffee genutzt wird. Es ergibt sich jedoch ein wesentlicher Unterschied in der Wirkung des Koffeins. Während Kaffee recht schnell wirkt, aber auch schnell an Wirkung verliert, setzt die Wirkung des Matcha Tees langsamer ein und bleibt länger erhalten. Dies ist auf Aufnahmevorgänge im Darm zurückzuführen. Neben dem Koffein ist Matcha Tee besonders wegen seines Rufes als Superfood bekannt. Superfood ist eine Bezeichnung für Lebensmittel, die besonders hohe Anteile an gesunden Inhaltsstoffen vorweisen können. In der Regel werden in dieser Kategorie bestimmte Gemüsesorten, Früchte oder Beeren genannt. Aber auch Matcha Tee wird zurecht als Superfood bezeichnet, wie die Konzentrationen diverser Vitamine und Antioxidantien beweisen. Exemplarisch sollen an dieser stelle die hohen Gehalte von Vitamin A, B, C und E im Matcha Tee genannt werden. Das Vitamin A im Matcha Tee hat Einfluss auf eine gesunde Haut, während Vitamin B die Herzgesundheit stärkt. Vitamin C hat neben zahlreichen Wirkungen auch ein strafferes Bindegewebe zur Folge, während das Vitamin E im Matcha oftmals als Anti-Aging-Vitamin bezeichnet wird. Im Zusammenspiel mit antioxidativen Stoffen, die freie Radikale bekämpfen, verdient Matcha Tee die Bezeichnung Superfood.

Weitere Besonderheiten des Matcha

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass Matcha Tee für eine erhöhte Konzentration des Hormons Leptin sorgt. Dieses Hormon beeinflusst das Sättigungsgefühl des Menschen. In Kombination mit der anregenden Wirkung des Koffeins und dem damit verbundenen Mehrverbrauch an Kalorien wird Matcha Tee oftmals in einer Diät eingesetzt. Moderne Cafes servieren Matcha Tee heutzutage auch als Milchgetränke. Ein Matcha Latte kann als Alternative zum Cafe Latte angesehen werden und bringt alle erwähnten Vorteile des Matcha mit sich.

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