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Impfkritik: Spiegel TV und die alternativen Fakten

Archivmeldung vom 04.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Neubau auf der Ericusspitze, bezogen September 2011
Neubau auf der Ericusspitze, bezogen September 2011

Foto: User:Wmeinhart
Lizenz: GFDL 1.2
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nur noch lediglich 27 Prozent der Zuschauer halten laut einer repräsentativen Umfrage der Webseite Statista von Anfang 2018 das private Fernsehen für glaubwürdig. Die Mainstreamsender wehren sich immer wieder gegen jegliche Kritik. Doch ist diese Einstellung wirklich gerechtfertigt? ExtremNews hat sich hierzu exemplarisch eine Sendung von Spiegel TV, die am 30. Juli 2018 zum Thema Impfen gezeigt wurde, mit einem Experten näher angeschaut. Dessen Meinung ist am Ende des Beitrags in Videoform zu sehen.

Bereits in der Einleitung zur Spiegel TV-Sendung lässt die Moderatorin schon jegliche journalistische Neutralität vermissen, indem sie sagt, dass die Horrorgeschichten von Impfskeptikern Eltern vom Impfen ihrer Kinder abhalten würden. Doch während der ganzen Sendung wird kein einziger Beweis für irgendwelche Horrorgeschichten geliefert.

Bevor die Sendung eigentlich beginnt, versucht man auch den Anschein zu erwecken, dass die Wirksamkeit von Impfungen bereits vor Jahrhunderten wissenschaftlich bewiesen wurde und die Impfgegner eine neuartige Bewegung darstellten. Die Wahrheit ist aber, wie man interessanterweise auch einem Artikel der Apotheken Zeitung entnehmen kann, dass Landarzt Edward Jenner (1749 bis 1823) beobachtete, dass Personen, die sich mit einem bestimmten Bläschenausschlag am Euter von Kühen ("Kuhpocken") infiziert hatten, niemals an Pocken erkrankten. Um einen kausalen Zusammenhang zu beweisen, nahm er 1796 folgendes entscheidendes Experiment vor: Er injizierte einem achtjährigen bisher von den Pocken verschont gebliebenen Knaben ein Pustelsekret einer an Kuhpocken erkrankten Magd, worauf dieser erkrankte. Sechs Wochen später inokulierte er dem Knaben ein Pockensekret und erwartungsgemäß erkrankte der Knabe nicht. Da das Kind vorher auch schon von Pocken verschont wurde, kann man dies jedoch nicht als wirklichen Beweis ansehen.

Im gleichen oben erwähnten Artikel wird ebenfalls geschildert, dass es Gegner der Schutzimpfung immer schon gegeben hat. Dazu gehörte unter anderem auch der Philosoph Immanuel Kant. Nach der Einführung der Impfpflicht wurde der Protest immer lauter. Es bildeten sich lokale "Impfzwanggegnervereine". Ab 1876 erschien das Periodikum "Der Impfgegner" und 1908 wurde der "Verein impfgegnerischer Ärzte" gegründet. In Deutschland fand die Bewegung Unterstützung von Seiten der Lebensreformbewegung und ging schließlich in dieser auf.

Unerwähnt im gesamten Beitrag bleibt auch, dass sich gleichzeitig zur Impfforschung die Hygienebedingungen immer mehr verbesserten, was unbestreitbar erheblich zur Gesundheit der Menschen beiträgt und somit ebenfalls den Erfolg, der als Beweis fürs Impfen angeführt wird, in Frage stellt.

Mehrfach wird im Spiegel TV-Beitrag erwähnt, dass gerade Deutschland ein sogenanntes Problemland sei, was die Masernerkrankungen betrifft. In Ländern wie beispielsweise den USA sollen diese sogar komplett "ausgerottet" sein. Wie man jedoch selbst beim Betrachten der Statistik vom amerikanischen Center for Disease Control (CDC) sehen kann, ist dies nicht der Fall: In dieser Statistik, worin laut US-Impfkritikern nur die Fälle aufgezeichnet sind, bei denen es zu Komplikationen gekommen ist, sind es für 2018 bis jetzt 107 Fälle. Eine wesentlich höhere Anzahl, die die Kinder auflistet, die zuhause die Masern erlebt haben, wäre allerdings zu erwarten. Deren "Beschwerden" können durchaus auch innerhalb von 48 Stunden durchgestanden sein.

Wer den Beitrag von Spiegel TV und die einseitige Berichterstattung aufmerksam angesehen hat, wartet wahrscheinlich gegen Ende geradezu auf eine Einblendung in der folgenden Art: "Dieser Beitrag wurde mit freundlicher Unterstützung der Pharmaindustrie erstellt".

Warum dies so ist und welche alternative Fakten der ExtremNews-Experte, der englische Merlin Karma Singh, noch entdeckt hat, sehen Sie im nachfolgenden Video. Darin erklärt er auch, worum es sich bei den Masern wirklich handelt.


Abschließend noch einige Links zu impfkritischen Berichten aus den Vereinigten Staaten, die zeigen, dass es dort ebenfalls zahlreiche Menschen gibt, die am "offiziellen Tenor" zweifeln und es sich nicht nur um ein deutsches Phänomen handelt.

Natural News:

https://www.naturalnews.com/051587_measles_outbreak_vaccines_spreading_disease.html

In diesem Beitrag geht es um eine geimpfte Frau, die die Masern unter anderem an zwei ebenfalls bereits geimpfte Menschen übertragen haben soll.

https://www.naturalnews.com/2017-12-01-measles-mortality-rates-the-efficacy-and-safety-of-vaccines.html

2007 - 2017 gab es laut dem obigen verlinkten Artikel einen Masern-Todesfall - dabei handelt es sich um eine Frau die sehr viel immununterdrückende Medikamente eingenommen hat. Im gleichen Zeitraum starben 156 an dem Impfstoff!

Von Vaccine Impact:

http://vaccineimpact.com/2015/zero-u-s-measles-deaths-in-10-years-but-over-100-measles-vaccine-deaths-reported/

Der Beitrag zeigt, dass Masern weiterhin ein Thema in den USA sind.

Von Learn the Risk:

https://www.learntherisk.org/immunity/#Studies

Quelle: ExtremNews.com

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