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Biowaffe Gentechnik

Freigeschaltet am 23.09.2017 um 16:56 durch Thorsten Schmitt
GMO Bild: Environmental Illness Network, on Flickr CC BY-SA 2.0
GMO Bild: Environmental Illness Network, on Flickr CC BY-SA 2.0

In den Geheimlabors der Millitärs wird schon lange mit gentechnisch veränderten Bakterien geforscht, um möglichst effektive Biowaffen zu entwickeln. Doch wie die russische Wissenschaftlerin Dr. Irina Ermakova im ExtremNews-Interview berichtet, ist die Gentechnik an sich schon eine Biowaffe. Forschungen habe ergeben, dass zahlreiche Krankheiten in Verbindung mit GMO-Produkten stehen. Das komplette Video ist wie üblich am Ende Beitrages zu sehen.

In dieser Woche ist das Freihandelsabkommen Ceta in Kraft getreten. Obwohl einige strittige Punkte dort zunächst auf Eis gelegt wurden, wird befürchtet das GMO Nahrungsmittel hierzulande in den Handel kommen. Dabei gibt es hier schon längst gentechnisch veränderte Lebensmittel. Allerdings werden rechtlich gesehen in der EU mit Hilfe transgener Mikroorganismen hergestellte Nahrungsmittel und mit genetisch veränderten Futtermitteln gefütterte Tiere nicht dazu gezählt. Untersuchungen des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde zeigen, dass bereits heute Nahrungsmittel mit gentechnisch veränderten Inhaltsstoffen in deutschen Supermärkten weit verbreitet sind. Man geht davon aus das 60 % bis 80 % aller Nahrungsmittel in ihrer Produktion mit Gentechnik in irgendeiner Weise in Kontakt gekommen sind.

Während immer noch über die gesundheitlichen Gefahren der Gentechnik diskutiert wird, scheinen längst eindeutige Untersuchungsergebnisse vorzuliegen. Für ExtremNews sprach als Moderator Friedel Kappes, Mitinitiator der Zivilcourage Vogelsberg, die sich für gentechnikfreie Futtermittel einsetzt, mit der russischen Gentechnik-Expertin Irina Ermakova über die Gefahren von GMO verunreinigten Futter- und Nahrungsmitteln.

Wir Frau Dr. Ermakova sagt, wurde sie erst durch eine Öko-Aktivistin dazu animiert, einen Bericht über genetisch Modifizierte Organismen zu schreiben. Zu ihrer Überraschung hat die russische Wissenschaftlerin dabei festgestellt, dass es kaum Informationen darüber gab, wie sich diese auf den Organismus und den Nachwuchs auswirken. Sie selbst hat daraufhin angefangen mit Ratten zu experimentieren und geschaut wie sich hauptsächlich GMO-Mais auf diese Tiere auswirkt.

In ihrem Experiment hat sie 15 % vom GMO-Mais dem Futter der weiblichen Ratten hinzugefügt. Zu ihrer Verwunderung sind die meisten Babyratten gestorben. Das hieß, dass der Nachwuchs lebensunfähig war, was sie durch eine Kontrollgruppe, die keinen GMO-Mais beigemischt bekam, belegen konnte.

Natürlich wollte Dr. Ermakova diese Informationen an andere Wissenschaftler und Akademien weitergeben, doch aus irgendeinen Grund hat niemand darauf reagiert. Im Gegenteil: Sie wurde sogar im Internet, nebenbei erwähnt hauptsächlich von Usern aus dem amerikanischen Raum, angegriffen. Die Angriffe wurden so stark, dass sie sogar ihre Webseite abschalten musste. Auch in Russland wurde ihr nahegelegt, dass man sich mit so einem Thema eher nicht beschäftigt. Trotz interessanter Ergebnisse wurde sie aufgefordert ihre Verhaltenstest zu unterlassen und das Institut zu verlassen. Daraufhin beschloss Sie die Versuche eigenständig durchzuführen.

Frau Ermakova sagt im Interview auch, dass der russische Präsident Putin schon 2007 darauf hingewiesen hat, wie schädlich GMO-Produkte sind und man sich davor in Acht nehmen müsse. Russland ist mittlerweile GMO-frei, was natürlich ganz im Sinne der Bevölkerung ist und in den deutschen Medien kaum erwähnt wird. 

Zwischenzeitlich wurden die Forschungen von Dr. Irina Ermakova an Mäusen, Ratten und Hamstern auch von anderen Instituten bestätigt. "Es wurde sogar im Fernsehen darüber berichtet", kommentiert sie im Interviewgespräch.

Schon im Jahr 2004 wurde von einem Mitglied der Nato darüber berichtet, dass man GMO als Biowaffe nutzten kann. Dr. Ermakova: "Es wurde festgestellt, dass durch GMO-Nahrungsmittel Krankheiten wie zum Beispiel Krebs, Allergien, Diabetes, Übergewicht und Unfruchtbarkeit ausgelöst werden können." Wie die Wissenschaftlerin betont, könne gerade die Unfruchtbarkeit zu einem Bevölkerungsrückgang von 80 bis 90 % führen. Die Folgen eines unkontrollierten Gentechnikanbaus für unsere Kinder sind demnach möglicherweise schrecklich: "Es wird erst zum Aussterben von Insekten, Pflanzen, Tieren und kurzlebende Bakterien kommen. Dies führt zu einer Klimaveränderung und schlussendlich zur Zerstörung der Biosphäre." Die Situation sei zur Zeit sehr kompliziert und gefährlich, da wirtschaftliche Interessen vor allem stehen.

Trotz des düsteren Zukunftsszenarios hat Dr. Irinia Ermakova die Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist, denn zum Glück bringen gentechnisch veränderte Pflanzen keine keimfähigen Samen mehr hervor. Deshalb könne man, insofern der Anbau gestoppt wird, jetzt noch etwas ändern.

Was Frau Dr. Ermakova noch Interessantes zu berichten hat und worauf die Menschen achten sollten, ist im nachfolgenden Video zu sehen: