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Covid-19: Riskante Nasopharyngealtests?

Archivmeldung vom 15.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Coronatest: Mit einem nicht überpfüften, experimentellen Test, der nichts über Viren, Erkrankungen oder ähnliches aussagt, etwa 4 cm tief eingeführt - für praktisch alle eine Qual und Schmerzhaft (Symbolbild)
Coronatest: Mit einem nicht überpfüften, experimentellen Test, der nichts über Viren, Erkrankungen oder ähnliches aussagt, etwa 4 cm tief eingeführt - für praktisch alle eine Qual und Schmerzhaft (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Nach dem Impfstoff von AstraZeneca, dessen Verwendung viele Mitgliedsstaaten der Europäische Union bereits sistiert haben, sind nun die seit mehr als einem Jahr praktizierten Nasopharyngealtests an der Reihe, als „gefährlich“ eingestuft zu werden. Bei falscher Handhabung kann das lange Wattestäbchen, das in die Nasenlöcher eingeführt wird, nämlich gefährlich sein. Dies berichtet das Magazin "Unser Mitteleuropa" unter Verweis auf einen Bericht in "MPI".

Weiter berichtet das Magazin: "Die nasopharyngeale Probenahme, verwendet dafür, um Covid-19-Symptome zu erkennen, ist „nicht ohne Risiko“, warnte Donnerstag, 8. April die französische Akademie der Medizin. Diese Art der Probenahme, die mittels eines Tupfers durchgeführt wird, ist indes für PCR-Tests oder antigene Tests zur „Referenzmethode“ geworden,  deren Ergebnisse schneller seien, fügte die Akademie erklärend hinzu.

Angesichts der „Vervielfachung und Wiederholung von Proben, die manchmal unter ungeeigneten Bedingungen durchgeführt werden“, erinnert die Akademie der Medizin an „die zu beachtenden Vorsichtsmaßnahmen und die damit verbundenen Risiken“. Denn auch wenn die meisten Probenahmen gutartig verlaufen, „sind in den letzten Wochen in der medizinischen Literatur ernsthafte Komplikationen beschrieben worden, darunter Durchbrüche der vorderen Stufe der Schädelbasis, die mit dem Risiko einer Meningitis verbunden sind“, schreibt das wissenschaftliche Kollegium weiter und zitiert mehrere kürzlich veröffentlichte Studien.

Die Akademie empfiehlt daher, die Durchführung dieser Tests nur „geschultem medizinischem Fachpersonal“ vorzubehalten und sich vor der Durchführung nach einer eventuellen HNO-Anamnese zu erkundigen. Bei Kindern sollten Speichelproben bevorzugt werden.

Die Akademie warnt auch vor der Verwendung von Selbsttests, die ab dem 12. April in die Apotheken kommen sollen. Diese erfordern nicht so tiefe Abstriche wie die anderen, aber die Akademie empfiehlt, die Anwender darauf hinzuweisen, dass „Selbsttests falsche Negative aufdecken können, wenn der Abstrich zu zaghaft und oberflächlich erfolgt, aber auch gefährlich werden können, wenn der Abstrich zu tief und in die falsche Richtung gerichtet ist.“

Von Impfstoffen, die ohne den Vorteil einer längeren Rückschau freigegeben werden, bis hin zu Nasopharyngealtests und dem Verbot alternativer wirksamer Behandlungen: alles an diesem Management der Covid-19-Epidemie scheint im Bereich der Improvisation und des Experimentierens mit der gesamten Weltbevölkerung als Versuchskaninchen zu liegen…

  • Datenbasis: MPI

Quelle: Unser Mitteleuropa

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