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Der Fußabdruck der mRNA-Impfung: Corona-RNA und mRNA-Impfung – gekommen, um zu bleiben?

Archivmeldung vom 05.03.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.03.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Shutterstock (Symbolbild) /Reitschuster / Eigenes Werk
Bild: Shutterstock (Symbolbild) /Reitschuster / Eigenes Werk

„Es gibt bisher keine Anhaltspunkte, dass die Impfung gegen Corona Krebs verursachen kann.“* – Mit dieser Aussage nimmt der WDR Stellung zur Corona-Impfung. Begründung: Die mRNA könne nicht versehentlich in die menschliche DNA eingebaut werden und etwaigen Schaden anrichten, weil sie eine andere Struktur habe als die DNA in unseren Körperzellen. Dies berichtet Dr. med. Friederike Kleinfeld auf dem Portal "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Dr. med. Kleinfeld: "Begeben wir uns auf Spurensuche in das menschliche Genom:

Die Annahme, dass RNA- oder DNA-Moleküle in irgendeiner Art und Weise Einfluss auf die menschliche DNA nehmen können, ist grundsätzlich korrekt. Dabei ist es zunächst einfacher, DNA in das menschliche Genom zu integrieren, weil unser menschliches Erbgut auch aus DNA besteht. Mit Hilfe einer reversen Transkriptase ist es allerdings auch möglich, virale RNA in menschliche DNA zu integrieren.

Beim Humanen Papillomavirus (HPV) ist beispielsweise bekannt, dass die Virus-DNA in die menschliche DNA integriert werden kann. Laut bestehenden Studien sei für die Entstehung von Krebs die Integration der viralen DNA in das menschliche Genom zwar nicht zwingend notwendig. Im Verlauf eines Krebswachstums würde die Integration der Virus-DNA in die DNA seines Wirts jedoch oft beobachtet, was onkologisch als Krebswachstums-Stimulation gewertet wird, weil dadurch krebsfördernde Gene vermehrt exprimiert werden können.

Auch nach einer erfolgten Covid-Infektion kann die SARS-CoV-2-RNA in die menschliche DNA integriert werden. Da es sich bei SARS-CoV-2 um RNA handelt, wird das Erbgut erst mit einer Reversen Transkriptase abgelesen und dann in die menschliche DNA integriert. Hierbei wird kein Krebswachstum initiiert, und es können auch keine neuen Corona-Viren durch Ablesen der menschlichen Covid-DNA-Fragmente erzeugt werden, da es sich nur um Fragmente, also Bausteine, handelt, die in unsere Gene integriert werden. Es ist sozusagen ein „Fußabdruck“, den eine stattgefundene Corona-Infektion in uns hinterlassen kann, ohne uns negativ zu beeinflussen. In der Folge können die SARS-CoV-2-DNA Fragmente allerdings erneut abgelesen und gebaut werden und in uns zirkulieren. Diese zirkulierenden Fragmente können sogar nach abgeschlossener Genese zu Covid-positiven PCR-Ergebnissen führen, obwohl gar keine Corona-Infektion mehr vorliegt. Ein Covid-spezifisches Fragment wäre in diesem Fall auch tatsächlich noch vorhanden – aber eben nur ein Fragment, und kein funktionsfähiges Virus.

Damit ist die Begründung vom WDR, dass die Vakzin-mRNA nicht in unsere DNA integriert werden könne, weil sie eine andere Struktur als die menschliche DNA hat, bereits fragwürdig.

Nun wurde in einer schwedischen Studie gezeigt, dass die mRNA-Impfung BNT162b2 von Biontech und Pfizer innerhalb von 6 Stunden nach Applikation in vitro in menschliche DNA integriert werden kann.

In dem Versuch wurden Leberkarzinom-Zellen verwendet, weil zuvor gezeigt worden war, dass die Impfdosis-Konzentrationen rund um die Einstichstelle und in der Leber ihr Maximum haben. Krebszellen weisen erhöhte Zellteilungsraten auf; daher wurden also Leberkrebszellen untersucht.

Nach Applikation der BNT162b2 mRNA-Impfung von Biontech und Pfizer wurden in verschiedenen Zeitfenstern erhöhte Konzentrationen von LINE-1 Protein in der ganzen Zelle und auch im Zellkern selbst gemessen. LINE-1 ist ein Retrotransposon, mit dem die Vakzin-mRNA in die menschliche DNA integriert werden kann. Außerdem ist LINE-1 ein Signalprotein, das wesentlich an der Regulation von K arzinomen beteil i gt ist, und Gegenstand der aktuellen Forschung zur Krebstherapie ist. Von LINE-1 sind verschiedene krebsstimulierende Effekte bekannt, die durch Promotor-Methylierung, Transkription, Translation und Retrotransposition erzeugt werden.

Was sagt uns diese Studie? All diese Effekte konnten bisher nur in vitro mit krebskranken menschlichen Leberzellen gezeigt werden. Es wäre sinnvoll, in Kürze weitere Studien zu diesem Thema durchzuführen. Es gibt im Körper auch andere Orte, in denen hohe Zellteilungsraten bestehen, ganz unabhängig von dem Bestehen von Krebs. In unseren Knochen findet beispielsweise kontinuierlich Blutbildung statt, und in der Embryogenese, also wenn ein Fötus heranwächst, ist die Zellteilungsrate ebenfalls hoch.

Es wäre interessant zu wissen, wie sich die Impfung in Geweben mit erhöhten Zellteilungsraten verhält, ob sie auch in vivo – also im menschlichen Körper – in die menschliche DNA integriert werden kann, wie oft sie das tut, wie sich die LINE-1-Konzentrationen verhalten, und ob durch LINE-1 nach Impfung in vivo Krebs stimuliert wird. Dies wäre eine mögliche Erklärung für die „Turbokrebs“-Berichte nach mRNA-Impfung, die aktuell von verschiedenen Quellen gemeldet werden.

Außerdem ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass aus dem Pfizer EMA Report keine Daten zur Plazentagängigkeit der Biontech mRNA-Impfung angegeben werden. Im Hinblick auf die sonst geltenden Vorsichtsmaßnahmen in der Schwangerschaft – von Einschränkung von Nahrungsmitteln wie Salami oder Mett bis zum Absetzen von Asthma-Medikamenten – erscheint das Fehlen dieser Daten kurios."

  • Datenbasis: * WDR

Quelle: Reitschuster

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