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Chronische Schmerzen: Alternative Therapien helfen

Archivmeldung vom 19.06.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.06.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Männliche Hanfpflanze Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Männliche Hanfpflanze Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Im Falle einer Krankheit setzen mittlerweile viele Menschen auf homöopathische Präparate. Auch Schulmediziner wenden immer häufiger alternative Verfahren an. Insbesondere bei Patienten mit chronischen Schmerzen sollen alternative Therapieformen Erfolge erzielen.

Das wohl bekannteste Präparat zur Linderung chronischer Schmerzen ist Cannabis. Laut einer Auflistung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) dürfen in Deutschland derzeit 382 Patienten Cannabis legal als Medikament einsetzen. Das Kölner Verwaltungsgericht hat nach der Klage eines Betroffenen Ende 2014 entschieden, dass chronisch Kranke künftig in Ausnahmefällen Cannabis auch zu Hause anbauen dürfen.

Im Internet informieren mittlerweile zahlreiche Webseiten über die Heilkraft von Cannabis. Auf High-Supplies.com zum Beispiel erhalten Betroffene nützliche Tipps zum richtigen Anbau der Hanfpflanze. Denn für Patienten mit chronischen Schmerzen ist Cannabis oft die einzige Hoffnung auf Linderung ihrer Beschwerden. Vor allem die Bestandteile THC und Cannabidiol wirken schmerzlindernd, entzündungshemmend und nervenschützend. Der Einsatz von selbstbefruchtenden Samen beschleunigt die Blütezeit der Pflanze. Patienten können also bereits nach kurzer Zeit die medizinisch wirksamen Bestandteile des Cannabis einnehmen. Voraussetzung ist natürlich eine ärztliche Verordnung.

Weitere alternative Verfahren

Je nach Art und Intensität der Schmerzen werden in der Medizin weitere alternative Verfahren zur Linderung chronischer Schmerzen eingesetzt. Oft werden diese in Kombination mit schulmedizinischen Therapien verordnet. Akupunktur zum Beispiel kann helfen, Beschwerden nachhaltig zu lindern. Wichtig ist, dass das Setzen der Nadeln von einem erfahrenen Akupunkteur durchgeführt wird. Massagen können eingesetzt werden, um Muskelverspannungen zu lockern, die häufig die Ursache von Kopfschmerzen sind. Mit Biofeedback sollen Patienten Vorgänge im Körper, etwa Atemfrequenz und Muskelspannung, gezielt beeinflussen können. Dazu werden elektronische Geräte eingesetzt, die die entsprechenden Körperfunktionen sichtbar machen. Anschlieߟend lernt der Patient, wie er mithilfe verschiedener ܜbungen diese Körperfunktionen selbst regulieren kann, um damit eine Schmerzlinderung zu erreichen.

Welche alternativen Methoden für einen Patienten am besten geeignet, muss am Ende immer der zuständige Arzt entscheiden.

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