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Die wahre Ursache der Pocken: Dr. Oidtmann - Teil 14

Freigeschaltet am 17.09.2022 um 14:07 durch Sanjo Babić
Bild: Impfkritik.de / Eigenes Werk
Bild: Impfkritik.de / Eigenes Werk

Teil 14: Die aktuelle Affenpocken-Panikmache hat mich dazu veranlasst, einen kritischen Faktencheck zu dem Thema zu erarbeiten. Da es sich um eine Pockenvariante handeln soll, geht die Suche nach den Fakten also mit den "normalen" Pocken los. Dies berichtet der Medizinjournalist Hans U. P. Tolzin auf "Impfkritik.de".

Weiter berichtet Tolzin: "Hier finden sie die vorangegangenen Teile: Teil 1   Teil 2   Teil 3   Teil 4   Teil 5   Teil 6   Teil 7   Teil 8   Teil 9   Teil 10   Teil 11   Teil 12   Teil 13

Denn: Wenn bereits bei den "normalen" Pocken die Frage nach den Ursachen nicht wirklich geklärt sein sollte, dann muss die auch Rolle der Pocken-impfung als Ursache für das Verschwinden der Pocken neu überdacht werden. Da aber die Pockenimpfung die "Mutter aller Impfungen" darstellt, hat das Ergebnis dieses Fakten-checks möglicherweise nicht nur Konsequenzen für die Einschätzung der Affenpocken, sondern für alle impfbaren Infektionskrankheiten. Wer geht mit mir auf die Suche nach der Wahrheit und prüft mit mir die Analyse von Dr. Oidtmann auf Plausibilität?

[Zitat:]

Die Stellung der ärztlichen Wissenschaft zur Pockenlehre

Abb.In der hier entwickelten natürlichen Geschichte der Schaf- und Menschenpocken ist uns das Kommen, das Verschwinden und das unheimliche Wiederauftauchen der Pocken in einem neuen Lichte erschienen.

In der Lehre von der Pockenseuche stehen also heute zwei Vorstellungen einander gegenüber. Auf der einen Seite der alte Glaube an einen Pocken-„Genius“, welcher in jedem noch nicht geimpften Kinde wohne und seiner Austreibung durch die Impflanzette harre. Diese Theorie, grausam und verfolgungssüchtig schon in ihrem Prinzip, findet in keiner einzigen Tatsache eine wissenschaftliche Begründung. Im Gegenteil, jede Urpockenliste aus Pockenorten straft die Lügen über Lügen. Gleichwohl hängt ihr fast die ganze ärztliche Welt mit leidenschaftlicher Vorliebe an.

Auf der anderen Seite steht klar und nüchtern die Theorie von dem Ursprunge der Pocken aus Rohwolle und Lumpen, ihr zur Seite das Zeugnis der Geschichte der Schafpockenseuche, die glänzenden Erfolge der Veterinärpolizei im Kampfe mit den Wollpocken und die Handelsstatistik des Woll- und Häuteverkehrs.

Aber trotz vielseitigen Begründung dieser vergleichenden Seuchenlehre wird man unter tausend Ärzten kaum zwei finden, unter den ärztlichen Fachzeitungen nicht eine einzige, welche es der Mühe wert hielten, dem Gedankengange dieser naturgesetzlichen Auffassung von Seuchenentstehungen zu folgen, geschweige dieselbe ihren Beobachtungen zu Grunde legen.

Diese allgemeine Vorliebe der Ärzte und der gebildeten Laienwelt für die Auffassung von dem angeborenen Pocken-„Genius“ und auf der anderen Seite ihre Abneigung und Scheu vor der rein naturwissenschaftlichen Erklärung der Pockenentstehung kennzeichnet die Befangenheit und den unüberwindlichen alten Hang zur Heilmystik, welcher in der Heilkunde auf dem Katheder noch immer die Oberhand hat.

Wehe, wenn in Deutschland Ärztekammern und Ärzteparlament zu Stande kämen! Wer weiß, welche Zwangsbescherungen dem geduldigen Volk der Deutschen dann noch in Aussicht ständen!

Zu der Einimpfung des Hundswutgiftes sind von Lyon aus wirklich in Paris schon die Vorschläge eingereicht! Die Lust am Impfen droht in eine Impfmanie gegen alle Volkskrankheiten auszuarten, und die Unterlagen zu all diesem tollen Beginnen sind haltlose Hypotheken.

Gegen alle diese Impfnarreteien zeigt das Volk, namentlich die gebildeten Klassen, sich stumpf. Sie tragen die Opfer ihres Verstandes und die Blut- und Geldsteuer des Impfspieles mit Dank und Würde – echt deutsch!

Möge der Leser sich eine Unterredung mitteilen lassen, die ich unlängst mit einem Tierarzte hatte: „Was soll ich machen?“ so wandte er sich an mich, „mein Kind wird im nächsten Frühjahr impfpflichtig. Die Schafe, die ich habe, und meines Nachbarn Schafe dürfen n ach § 49 des Viehseuchengesetzes von 1880 bei Strafe nicht geimpft werden: Der Staat schützt diese Tiere vor meiner Lanzette. Meine Veterinärwissenschaft und die Staatsveterinärkunde verlangten von mir, ich solle an die Nichtswürdigkeit der Vakzination der Schafe glauben.“ „Die Staatsmenschenmedizin stellt bezüglich meines Kindes einen Glaubenssatz auf, welcher das konträre Gegenteil von der Impflehre der Tierheilkunde ausspricht. Und während ich mich nicht unterstehen darf, meine Schafe zu impfen, werde ich gezwungen, mein Kind impfen zu lassen.“

Abb.Allerdings, erwiderte ich ihm, die Zumutung, welche der Staat hier an den gesunden Menschenverstand stellt, ist etwas stark und das Ungeheuerliche derselben prägt sich nirgends so scharf aus wie beim Tierarzte. Er gerät mit den Staatsgesetzen in Konflikt, wenn er eines seiner Schafe impft und wenn er sein Kind ungeimpft lässt. Er darf nicht seiner Überzeugung folgen und darf nicht konsequent handeln. Oh Ihr Tierärzte! In welches Dilemma bringt euch der Staat, wenn ihr glückliche Familienväter werdet!

Alle diese Wirrnisse und Widersprüche in unserer Reichsgesetzgebung hätten vermieden werden können. Hätte man in den Seuchenjahren 1870/73, anstatt wie toll die Kindchen mit der Impflanzette zu verfolgen, besonnen mit den Tatsachen gerechnet und namentlich in die amtlichen Urpockenlisten hineingeschaut, hätte man, statt die gesunden Säuglinge, überall die Rohwolle und die Lumpen verfolgt, dann wären die Pocken gleich im Keime erstickt worden und der Wissenschaft und der Gesetzgebung wäre der Widerruf ihres „Glaubensbekenntnisses“ an die Impfwunder erspart geblieben.

So erscheinen also in der Tat sowohl die Pocken selbst, als auch der Glaube an die angeborene Pockenschuld der nicht geimpften Kindchen und der staatliche Zwang zum Glauben an diese Schuld: Dies alles erscheint uns heute als eine wohlverdiente Geißel der Unwissenheit und des medizinischen Aberglaubens. [Zitatende]

Dies war der letzte Teil. Als Nächstes erscheint ein Zwischenfazit auf der Grundlage dieses Artikels."

Quelle: Impfkritik

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