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Pandemie der Geimpften auf den Intensivstationen: RKI-Daten widerlegen Narrativ der „wirksamen Impfung“

Freigeschaltet am 17.09.2022 um 08:41 durch Sanjo Babić
Bild: Shutterstock (Symbolbild) /Reitschuster / Eigenes Werk
Bild: Shutterstock (Symbolbild) /Reitschuster / Eigenes Werk

Hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) seine ihm untergeordneten Behörden nicht mehr im Griff? Ist Deutschlands bekanntester Tierarzt Lothar Wieler plötzlich zum Doppelagent geworden? Das Robert Koch-Institut (RKI) fällt seit einigen Wochen immer öfter mit Verlautbarungen auf, die vor gar nicht allzu langer Zeit noch als böse Schwurbelei aus der rechten Ecke gegolten hätten. Dies berichtet Kai Rebmann auf dem Portal "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Rebmann: "Nachdem das RKI Ende August bereits die gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen der FFP2 einräumen musste, ertönt jetzt ein fast noch größerer Paukenschlag aus der obersten Forschungseinrichtung des Bundes.

Im Wochenbericht vom 8. September 2022 schreibt das RKI auf Seite 18: „Für den Zeitraum vom 08.08.2022 bis 04.09.2022 (KW 32 – KW 35/2022) wurde der Impfstatus von 1.850 COVID-19-Aufnahmen gemeldet; das entspricht etwa 59,6 Prozent der für diesen Zeitraum übermittelten Fälle (3.104). 13,7 Prozent (253 Fälle) aller COVID-19-Neuaufnahmen mit bekanntem Impfstatus hatten keine Impfung, 3,2 Prozent (60 Fälle) hatten eine Impfung, 12,0 Prozent (222 Fälle) hatten zwei Impfungen, 55,6 Prozent (1.029 Fälle) hatten drei Impfungen und 15,5 Prozent (286 Fälle) hatten vier oder mehr Impfungen erhalten.“

Zur Klarstellung: Im genannten Zeitraum wurden in Deutschland 3.104 Patienten wegen Corona auf der Intensivstation behandelt. Bei etwas mehr als der Hälfte (1.850) war der Impfstatus bekannt. Davon waren 13,7 Prozent nicht geimpft. Laut Impfdashboard (Stand: 14.09.2022) sind in der deutschen Gesamtbevölkerung jedoch 22,1 Prozent (18,4 Millionen Bürger) nicht geimpft. Demnach waren die Ungeimpften im Erhebungszeitraum deutlich unterrepräsentiert. Alles nur Zufall oder eine Momentaufnahme? Wohl kaum, denn erstens ist eine vierstellige Anzahl von Patienten eine durchaus verlässliche Größenordnung, mit der sich arbeiten lässt. Zweitens reden wir hier über einen Zeitraum von vier Wochen, der dieser Datenerhebung zugrunde liegt. Und drittens stammen diese Daten vom RKI und DIVI, also aus hochseriösen Quellen. Wie ist dieser Widerspruch gegen das von der Politik und dem Großteil der Medien nach wie vor verbreitete Narrativ der „wirksamen Impfung“ aber dann zu erklären?

Sprengkraft der RKI-Daten wird heruntergespielt

Die ehrlichste Antwort auf diese Frage lautet: Es lässt sich gar nicht erklären, zumindest nicht rational und noch weniger mit den bisher genutzten Argumenten. Da sich ein Hirsch dem Volk in diesem Fall aber nur schwerlich als besonders edles Pferd verkaufen lässt, hüllen sich die meisten Staatsmedien lieber in Schweigen und unterlassen eine Berichterstattung gleich ganz. Wer sich dennoch an dieses durchaus heikle Thema heranwagte und darüber berichtete, wie etwa der Nordkurier, der versuchte die Kohlen aus dem Feuer zu holen und die offensichtliche Pandemie der Geimpften zu widerlegen. Hier eine Kostprobe aus dem entsprechenden Artikel: „Um die Behauptung tatsächlich prüfen zu können, müsste man die Patienten-Daten zum Impfstatus allerdings um weitere Daten ergänzen – etwa zu Alter oder Vorerkrankungen.“

Wie bitte? Plötzlich sollen Faktoren wie Alter oder Vorerkrankungen der Corona-Patienten eine Rolle spielen? Wenn es darum ging und geht, möglichst viele Corona-Tote in die Statistik einfließen zu lassen, sah man locker darüber hinweg, dass der Großteil der an/mit Corona Verstorbenen bereits ein betagtes Alter erreicht und/oder an Vorerkrankungen gelitten hatte. Wie dem auch sei, musste die Zeitung dann aber bekanntgeben, dass eben diese auf einmal so wichtigen Daten nicht existieren. DIVI habe auf Nachfrage erklärt, dass der Datenschutz es verbiete „patientenindividuelle Daten“ zu erheben und zu kombinieren, da ansonsten im Einzelfall Rückschlüsse auf Personen möglich seien, so der Nordkurier. Nur einen Satz später heißt es in dem Bericht dann: „Klar ist indes, dass nahezu acht von zehn Personen, die wegen Corona auf einer Intensivstation liegen, 60 Jahre oder älter sind.“

Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich. „Patientenindividuelle Daten“, insbesondere zu Alter und Vorerkrankungen dürfen nicht erhoben werden, aber „klar ist“, dass nahezu acht von zehn Intensivpatienten 60 Jahre oder älter sind. Wir begeben uns also auf Spurensuche, was den Nordkurier dazu veranlasst haben könnte, zwei so offensichtlich im Widerspruch zueinander stehende Sätze direkt aufeinander folgen zu lassen – und werden wiederum gleich im nächsten Absatz fündig. Dort heißt es: „Die Impfquote in der Gesamtbevölkerung ab 60 Jahren ist hoch: Lediglich 8 Prozent sind ungeimpft. 92 Prozent können mindestens eine Impfung und 91 Prozent zwei Impfungen nachweisen. Über eine dritte Impfung verfügen rund 86 Prozent, über die vierte Impfung immerhin 24,6 Prozent.“ Diese Zahlen sollen nach Einschätzung der Zeitung für eine „schützende Wirkung der Impfung“ sprechen.

Offensichtliche Belege sollen ins Gegenteil verkehrt werden

Mit Hilfe dieses Taschenspieler-Tricks passen die RKI-Daten endlich auch wieder zum offiziellen Narrativ. Acht Prozent Ungeimpfte in der über 60-jährigen Gesamtbevölkerung stehen jetzt 13,7 Prozent ungeimpften Intensivpatienten gegenüber. Passt also alles wieder. Es wird aber noch besser. Wohl aus Angst, es könnte doch noch den einen oder anderen Leser geben, der dieses Hütchenspiel durchschaut, fragte der Nordkurier nochmals bei DIVI nach und wollte wissen, inwiefern sich Intensivbettenbelegung nach Impfstatus und Impfquote in der Bevölkerung miteinander vergleichen lassen. DIVI-Sprecher Torben Brinkema wollte diese Nachfrage nicht näher kommentieren und teilte lediglich mit: „Hier verschiedene Aspekte zu vermengen und frei zu interpretieren, würde der Sache nicht gerecht werden.“

Vermengung verschiedener Aspekte und freie Interpretation? Inwiefern es sich bei den vorliegenden Daten aus dem RKI-Wochenbericht und dem Vergleich mit dem Impfstatus in der Gesamtbevölkerung um eine „freie Interpretation“ oder „Vermengung verschiedener Aspekte“ handeln soll, erscheint schleierhaft. Hier werden lediglich Äpfel mit Äpfeln und Birnen mit Birnen verglichen. Das sah offenbar auch der Nordkurier so, weshalb er nicht lockerließ und mit dem Vizepräsidenten der Landesärztekammer Mecklenburg-Vorpommern einen Mann aufbot, dem er den Expertenstatus zuschreiben konnte. Wilfried Schimanke sprach dann von einem „konstruierten Zusammenhang“, da es durchaus vorkommen könne, „dass auch Geimpfte mit zwei oder drei Begleiterkrankungen auf der Intensivstation liegen.“

Und schon wieder: Plötzlich werden Vor- bzw. Begleiterkrankungen als Argument nicht nur akzeptiert, sondern als vermeintlich plausible und entkräftende Erklärung in den Vordergrund gestellt, um einen Fakt herunterzuspielen, der einfach nicht wahr sein darf!"

Quelle: Reitschuster

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