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Kontrolle ist besser – Gefahren der mobilen Telefonie und Internetnutzung

Archivmeldung vom 13.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Smartphone
Smartphone

Bild: pixelio.de/Lupo

Smartphones gehören längst zur privaten und beruflichen Standardausrüstung. An jedem Ort und zu jeder Zeit erreichbar zu sein, Zugriff zu haben auf das Internet verbinden sie mit organisatorischen Funktionen wie Kalender und Adressverwaltung. Obendrein sind sie nicht nur durch hervorragende Kameras, sondern auch mit Hilfe unterschiedlichster Apps dabei hilfreich, Arbeit und Freizeit zu gestalten. Das alles ist gut, schön und unkompliziert für den privaten Gebrauch von Erwachsenen, die für sich selbst und die Nutzung ihres Smartphones verantwortlich sind. Wenn es allerdings um Nutzer/innen im Kindes- und Jugendalter oder um mobile Geschäfts-Smartphones geht, dann sieht die Sache schon etwas anders aus. Denn hier kann ein Missbrauch der Geräte höchst unwillkommene Folgen haben.

Das Internationalen Zentralinstitut für das Bildungs- und Jugendfernsehen (IZI) hat 2018 eine Reihe aktueller Statistiken zur Mediennutzung zusammengetragen, die auch den Einsatz von Smartphones berücksichtigen. Danach haben im Jahr 2017 87% der Kinder zwischen 12 und 13 Jahren ein eigenes Smartphone genutzt, in den Altersgruppen von 14 bis 15 und von 16 bis 18 Jahren waren es jeweils 94%. Anders gesagt: Die meisten Eltern statten ihren Nachwuchs schon früh mit entsprechenden Geräten aus. Dafür gibt es eine Reihe guter Gründe – doch es gibt auch eine ganze Reihe von Gefahren, die damit verbunden sein können. Dazu zählt das Surfen auf Seiten mit ungeeigneten Inhalten (z.B. Gewalt oder Pornographie) ebenso wie die unbedachte Freigabe persönlicher Daten oder Cybermobbing.

Zur Vorbeugung gegen die Entstehung solcher Probleme eignen sich entsprechend ausgestattete Überwachungs-Apps. Sie ermöglichen es, die Nutzung der Geräte zu beschränken und nachzuvollziehen. Eltern, die zu diesem Mittel greifen und die Gründe dafür offen mit ihren Kindern besprechen, sind keine „Spione“, sondern verantwortungsvolle Partner ihrer Kinder. Eltern können ihre Kinder auch vor anonymen Anrufern schützen. Hier erfahren sie zum Beispiel wie sich anonyme Anrufe beim iPhone sperren lassen: https://www.bestehandyspion.com/so-koennen-sie-anonyme-anrufe-sperren-iphone/

Auch für Unternehmen, die ihren Beschäftigten Smartphones zur Verfügung stellen, bieten sich Überwachungs-Programme an. Nach Angaben der ‚Deutschen Handwerks Zeitung‘ vom Juni 2018 betrifft dies 20% der Arbeitnehmer in Deutschland. Der Missbrauch von Dienst- oder Geschäfts-Smartphones für private Zwecke ist mehr als ein ärgerliches Zeitproblem. Es kann u.a. zur Infizierung mit Malware und damit zu beträchtlichen Schäden kommen. Insofern ist der Einsatz gerechtfertigt. Doch: Vorsicht! Das ‚Ausspähen‘ von Mitarbeitern ohne ihnen Kenntnis davon zu geben, wirft juristische Probleme auf. Das gilt auch für die heimliche Nutzung von GPS- oder anderen Ortungsfunktionen. Sinnvoll ist generell eine klare Vereinbarung bzgl. des Einsatzes von dienstlichen Smartphones, durch die dessen Grenzen eindeutig beschrieben werden. Hinweise über die rechtlichen Grundlagen, die es zu beachten gilt, bieten einschlägige Ratgeber.

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