Forscher vermuten, dass der Hicks Embryos als Atemtraining dient
Kaulquappen und andere Amphibien steuern ihre Atmung ähnlich wie beim Menschen der Schluckauf abläuft. Durch das Zusammenspiel von Zwerchfell und Stimmritze verhindern sie, dass Wasser in ihre Lungen eindringt. Der Schluckauf könnten ein Relikt aus der Zeit sein, als gemeinsame Vorfahren von Mensch und Landtieren dem Wasser entstiegen sind. Die französischen Forscher vermuten allerdings auch, dass der Reflex dem Menschen im Embryonalstadium noch nützlich ist. Ultraschalluntersuchungen zeigen, dass Embryos bereits in der neunten Schwangerschaftswoche anfangen zu hicksen. Das trainiere ihre Atemmuskulatur, so dass sie nach der Geburt problemlos atmen können.
Quelle: Wort und Bild "Apotheken Umschau"