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Ratgeber Elektrik-Wissen - Wie arbeiten die Profis und was können wir davon lernen?

Archivmeldung vom 24.01.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.01.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Multimeter (Symbolbild)
Multimeter (Symbolbild)

Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

Die Arbeit mit Elektrik ist gefährlich und sollte im Zweifel immer durch den Fachmann erledigt werden. Trotzdem können auch Laien viel von den Profis lernen, etwa welches Werkzeug besonders nützlich ist.

Symbolbild
Symbolbild

Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang etwa Stromzangen, mit deren Hilfe man völlig kontaktfrei den Stromfluss in einem Kabel messen kann. Stromzangen und weitere Profi-Werkzeuge, die nicht jeder Baumarkt auf Lager hat, gibt es auch beim Fachdistributor RS Components.

Strommessung bei DC Strom

Bei DC Strom handelt es sich um einen elektrischen Strom, dessen Richtung stets gleichbleibend ist. Da aus der Steckdose in der Wand meist Wechselstrom fließt, beinahe alle elektrischen Geräte aber Gleichstrom für eine normale Funktion benötigen, wird in vielen Fällen ein Stromwandler benötigt. Bei einem Laptop kann dies das Netzteil sein, in weniger komplexen Elektrogeräten, wie zum Beispiel Wasserkochern, ist der Stromwandler bereits integriert, sodass das Stromkabel einfach in die Steckdose gesteckt werden kann. Dadurch, dass an der Steckdose Wechselstrom vorliegt, ist es unnötig zu überprüfen, in welche Richtung der Strom fließt.

Es gibt jedoch auch genormte Gleichstromsteckdosen, diese sind jedoch eher selten und kommen nur bei einem spezifischen Bedarf zum Einsatz. In einem Gleichstrom-Kreislauf kann es leicht zu einem Kurzschluss kommen, wenn Widerstände falsch herum angeschlossen werden. Um dies zu vermeiden sollte jeder Elektriker eine Strommessung vornehmen. Es kann auch sein, dass der DC Strom nicht ausreicht, um alle Widerstände (Lampen, akustische Melder, usw.) optimal zu versorgen. Hier kann man den Strom messen, aber auch ein Ampere-Messen ist dann sinnvoll!

Stromstärke messen: Es wird unbedingt ein professionelles Werkzeug benötigt!

Während die Stromspannung in der Wohnung konstant bei 220 Volt liegt, gibt es im Auto Batterien mit einer Spannung von 12 Volt, im Motorroller hat die Batterie meist eine Betriebsspannung von 6 Volt. Im Unterschied dazu lässt sich aber auch die Stromstärke messen, welche in der Einheit Ampere angegeben wird. Der Unterschied zwischen Volt und Ampere ist, dass die Stromstärke angibt, wie viel Strom am Verbraucher fließt. Die Stromspannung ist dabei im gesamten Stromkreislauf konstant. Für das Messen von Stromstärke, Spannung oder Durchfluss gibt es ganz verschiedene Werkzeuge.

Wer nur selten den Strom messen möchte, kann Stromzangen kaufen. Dabei handelt es sich um preisgünstige, kleine Strommessgeräte für den privaten und industriellen Einsatz. Wer aber regelmäßig mit elektrischen Schaltungen in der Hobbywerkstatt zu tun hat, denkt vielleicht lieber über die Anschaffung eines Multimeters nach. Auch im Multimeter sind Stromzangen integriert, mit welchen sich alle möglichen Eigenschaften des elektrischen Stroms auch vom Laien überprüfen lassen. Am sichersten ist dabei die kontaktlose Stromprüfung, bei der das entsprechende Kabel nicht abisoliert werden muss.

Strom messen mit dem Multimeter: Strommessung wie vom Profi!

Multimeter sind kompakte Geräte, mit denen sowohl die Stromstärke als auch die Stromspannung gemessen werden kann. Bei einem Stromprüfer für die Autobatterie sind die Stromzangen in der gewohnten Zangenform gearbeitet, welche mit den entsprechenden Polen der Autobatterie verbunden werden für die Strommessung. Wie auch im Falle einer Starthilfe wird dabei zuerst die rote Zange mit dem Pluspol der Autobatterie verbunden, anschließend die schwarze Stromzange mit dem Minuspol. Wer seine Autobatterie zu Hause aufladen möchte, sollte zunächst bei der Strommessung prüfen, ob es sich wirklich um eine 12 Volt Batterie handelt. Nicht in allen Fahrzeugen ist dies der Fall, in Ausnahmefällen kann auch eine 6 Volt Batterie (kleinere Maschine) oder eine 24 Volt Batterie (großer Motor) verbaut sein. Dies lässt sich mit einem Multimeter messen, oder auch mit einem speziellen Ladegerät für Autobatterien.

Ein Multimeter ist in spezifischen Stromprüf- und Ladegeräten verbaut, für den Hobbyelektriker gehört das Multimeter jedoch auch als einzelnes Gerät zur Standard Ausrüstung in der Werkstatt. In industriellen Betrieben sind für jeden Mitarbeiter Multimeter vorhanden, die sich einfach am Werkzeuggürtel oder in der Westentasche transportieren lassen. Beim Kauf eines Multimeters sollte vor allem darauf geachtet werden, dass das Display beleuchtet ist und die Zahlen schön groß dargestellt werden: So lassen sich Stromstärke und Stromspannung auch dann zuverlässig messen, wenn die Beleuchtung im Raum nicht optimal ist. Ist die Batterie des Multimeters leer, verfügen hochwertige Strommessgeräte über eine akustische Warnung: Dies hilft dabei, Unfälle im Zusammenhang mit Strom und Elektrizität zu minimieren und den Arbeitsschutz im Betrieb zu verbessern.

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