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Unfälle vermeiden bei der Gartenarbeit

Archivmeldung vom 18.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: pixelio.de/Alex
Bild: pixelio.de/Alex

Unter freiem Himmel zu arbeiten, ist für passionierte Hobbygärtner das größte Vergnügen. Der Umgang mit Schaufel, Axt und Gartenschere ist allerdings nicht ganz ungefährlich. Ein Sturz von der Leiter ist schnell passiert und wer mit spitzen Gegenständen - oft in ungewohnter Weise - hantiert, trägt ebenfalls ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Schätzungen zufolge passieren etwa 200.000 Unfälle alljährlich in deutschen Gärten.

Bei einem Unfall in der Freizeit zahlen zwar die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung, die Folgekosten sind jedoch nicht abgedeckt, warnt die NÜRNBERGER Versicherung.

Unachtsamer Umgang mit Gartengeräten

Bei der Gartenarbeit kommt es immer wieder zu vermeidbaren Unfällen, weil Hobbygärtner sich überschätzen oder ihre Werkzeuge unterschätzen. Durch den unachtsamen oder unsicheren Umgang mit Gartengeräten wie Heckenschere, Säge, Axt oder Rasenmäher kommt es jährlich zu einer Vielzahl von behandlungsbedürftigen Unfällen. Dabei können Schnitt- und Stichverletzungen vermieden werden, wenn man ein paar einfache Grundregeln befolgt:

  • Immer geeignetes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe und gegebenenfalls eine Schutzbrille tragen.
  • Am besten nur Geräte mit dem GS-Prüfzeichen verwenden.
  • Vor der ersten Benutzung die Gebrauchsanweisung lesen.
  • Grundsätzlich vor dem Einsatz der Geräte überprüfen, ob sie voll funktionsfähig sind und keine Defekte aufweisen.
  • Klingen, Scheren und Sägeblätter testen, ob sie scharf sind. Denn auch unscharfes Werkzeug kann gefährlich sein: Hat man aufgrund der stumpfen Klinge kein Gefühl für die richtige Handhabung, übt man zu viel Druck aus. Rutscht die Hand dann unkontrolliert aus, kann man sich leicht verletzten.

Von ihnen geht ein besonders hohes Unfallrisiko im Garten aus: Leitern. Denn häufig werden sie falsch benutzt oder es werden für die Gartenarbeit ungeeignete Leitern verwendet. Um nicht von der Leiter zu stürzen, die beispielsweise nicht richtig an den Baum gelehnt wurde, sollte man als allererstes darauf achten, dass die Leiter einen festen Stand auf ebenem Untergrund hat. Idealerweise hält eine zweite Person die Leiterbasis fest. Außerdem sollte man keine ausladenden Bewegungen machen und sich nicht zu weit nach links oder rechts beugen. Sicherer ist es abzusteigen und die Leiter an anderer Stelle neu anzulegen.

Private Unfallversicherung sichert finanziell ab

Für den Fall, dass trotz umsichtigen Verhaltens bei der Gartenarbeit ein Unfall passiert, der dauerhafte Schäden zur Folge hat, sollte man mit einer privaten Unfallversicherung finanziell vorgesorgt haben. Denn wer in der Freizeit verunglückt, ist nicht gesetzlich versichert. "Eine private Unfallversicherung kann eine Kapitalleistung oder eine Unfallrente, aber auch viele andere Leistungsarten umfassen", erklärt Horst Fritz von der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe. "Der NÜRNBERGER UnfallSchutz gewährt beispielsweise schon ab einer Invalidität von 40 Prozent eine lebenslange monatliche Unfallrente und verdoppelt die Leistung ab 70 Prozent Invalidität. Wenn Krankenhaustagegeld vereinbart wird, wird dies bis zu 5 Jahre bezahlt." Für Hobbygärtner besonders interessant: Bei der NÜRNBERGER Unfallversicherung ist auch eine Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) durch Zeckenbiss mitversichert, welche unter Umständen zu langen Krankenhausaufenthalten führen kann.

Quelle: Nürnberger Versicherungsgruppe (ots)

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