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Nasennebenhöhlenentzündung: So können Sie sich selbst helfen

Archivmeldung vom 18.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Ankarino, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Ankarino, on Flickr CC BY-SA 2.0

Kälte, Wind und mitunter Schnee: All dies wirkt im Moment nicht gesundheitsfördernd. Eine zufällige Begegnung mit einem niesenden Mitmenschen in der Schlange an der Supermarktkasse, eine kurzer Plausch mit dem kränkelnden Nachbarn im Bus. Und zack! Hat man sich eine Nasennebenhöhlenentzündung eingefangen.

Um den Entzündungszustand, der manchmal länger anhalten kann, als man denkt, so schnell wie möglich im Keim zu ersticken, bleibt einem nichts anderes übrig, als zu bewährten Mitteln aus der Apotheke zu greifen. Sie können auch den Genesungsprozess fördern, indem Sie mehr oder weniger bekannte Hausmittel anwenden.

Nicht zu unterschätzen: Dampfbäder

Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung verspürt man ein Druckgefühl im vorderen Kopfbereich, das oft von Kopfschmerzen und einer verstopften Nase begleitet wird. Um sich von dem unangenehmen Drücken zu befreien, ist es ratsam, ein Dampfbad mit ätherischen Ölen oder einer Heilpflanzen zu nehmen. Die Vorbereitung ist kinderleicht: Kochen Sie ca. 2 Liter Wasser auf, geben Sie ein paar Tropfen Öl dazu und atmen Sie die Dämpfe mindesten 8-10 Minuten ein. Neben dem Öl des Eukalyptus oder der Pfefferminze eiget sich dafür auch Kamillenblüten-, Holunder-, Lavendel-, Thymian-, Kiefernadel- oder Teebaumöl. Es muss nicht einmal unbedingt Öl sein, denn egal, ob getrocknet, oder als fertige Tropfen, die in Apotheken erhältlich sind, die Dämpfe werden Ihnen gut tun. Achtung: Von Dampfbädern wird bei Couperose definitiv abgeraten.

Nicht nur Inhalation

Wenn Sie von einer Nasennebenhöhlenentzündung betroffen werden, sollten Sie sich mit zwei Sachen anfreunden: Salz und Zwiebeln bzw. Knoblauch, denn sie haben eine entzündungshemmende Wirkung. Zu den vielleicht nicht gerade angenehmen, aber dafür meist wirksamen und bewährten Methoden gehören Nasenspülungen mit einer schwachen Salzlösung. Auch zerdrückte Zwiebelscheiben und Knoblauchzehen setzen keimtötende Aromastoffe frei. Sie wirken auch von außen durch die Haut: Bereiten Sie warme Umschläge mit Salz vor, die Schleimlösung und -abfluss beschleunigen und Schmerzen lindern. Sie können auch ein kleines Kissen oder eine Baumwollsocke mit Erbsen und einer Prise Salz auffüllen, im Ofen bei 60 Grad ein paar Minuten aufwärmen und auf schmerzende Stellen legen. Alternativ können Sie dafür Senfkörner benutzen, deren Aromastoffe Schleimbildung hemmt und die Durchblutung in den Nasennebenhöhlen fördert. Schützen Sie dabei die Augen und achten Sie darauf, dass die gefüllten Säckchen nach ca. 10 Minuten zu entfernen sind. Versuchen Sie auch eine Mischung aus Meerrettich und Zitronensaft: Geben Sie beide Zutaten in kochendes Wasser und lassen sie sie den ganzen Tag ziehen. Seihen Sie die Mischung und trinken Sie die übriggebliebene Flüssigkeit über den Tag verteilt.

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