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Schwangerschaftsdiabetes: Was Betroffene selbst tun können

Archivmeldung vom 23.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: SI-MedienGestaltung -  I. Scharfschwerdt, TRIER / pixelio.de
Bild: SI-MedienGestaltung - I. Scharfschwerdt, TRIER / pixelio.de

Übergewicht, Adipositas und ein genetisches Risiko: Das sind die größten Risikofaktoren für Schwangerschaftsdiabetes. Wer zu viel wiegt, sollte am besten schon vor der Schwangerschaft unbedingt abnehmen. "Das ist die beste Möglichkeit, Schwangerschaftsdiabetes zu vermeiden", erklärt Ernährungswissenschaftlerin Dr. Sandra Hummel, die am Helmholtz Zentrum München zu der Erkrankung forscht, im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber".

Wichtig: Mehr Bewegung und richtige Ernährung

Jede Schwangere sollte standardmäßig einen Zuckerbelastungstest machen, üblicherweise zwischen der 24. und 28. Woche, weil es meistens erst dann zu erhöhten Werten kommt. Frauen mit erhöhtem Risiko sollten ihre Werte eventuell schon früher überprüfen lassen. Bei wem ein veränderter Blutzuckerwert festgestellt wird, kann durch mehr Bewegung und die richtige Ernährung selbst viel dafür tun, um den Wert wieder in den Normalbereich zu bringen. Für die Ernährung gilt: keine großen Mengen Kohlenhydrate auf einmal, sondern über den Tag verteilt essen und Lebensmittel bevorzugen, die den Blutzucker langsam ansteigen lassen, etwa Vollkorn- statt Weißmehlprodukte.

Nach der Geburt: Zucker immer wieder kontrollieren

Nach der Geburt normalisiert sich der Blutzuckerwert zunächst fast immer. Trotzdem ist Schwangerschaftsdiabetes ein Warnsignal: Wichtig ist, den Zucker immer wieder zu kontrollieren. Das erste Mal sechs Wochen nach der Geburt mit einem Test beim Diabetologen. "Wenn die Werte normal ausfallen, sollte der Test alle zwei bis drei Jahre wiederholt werden", sagt Hummel. Diese Nachsorge zahlt sich aus, denn damit kann Diabetes Typ 2 oft verhindert werden.

Quelle: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen (ots)


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