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Hausmittel gegen kalte Füße: Von Körnerkissen bis Tabasco

Archivmeldung vom 21.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Chilli (Symbolbild)
Chilli (Symbolbild)

Bild: pixelio.de, Ich-und-Du

Bei kalten Füßen im Winter sind alte Hausmittel die erste Wahl. "Gefütterte Hausschuhe, Wärmflaschen und geheizte Körnerkissen schaffen Abhilfe", sagt Apothekerin Arite Lemm aus Berlin im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". "Warme Fußbäder mit ätherischen Ölen von Kampfer, Wacholder und Rosmarin heizen stärker ein."

Gleiches gelte für Franzbranntwein, Pferdesalbe und Wärmecremes, zum Beispiel mit Capsaicin, mit denen Betroffene die Füße einreiben können. Durchblutungsfördernd wirken laut Lemm auch scharf gewürzte Speisen mit Chili, Ingwer oder Tabasco: Sie kurbeln den Stoffwechsel an. "Wenn Sie dann noch aufs Rauchen verzichten und täglich mit einer Fußgymnastik für eine gute Blutzirkulation sorgen, werden Ihre 'Außenbezirke' wieder wohlig warm."

Mangelnde Durchblutung ist die häufigste Ursache für kalte Füße: "Um die Temperatur wichtiger Organe wie Herz und Gehirn aufrechtzuerhalten, drosselt der Körper an kalten Tagen die Blutzufuhr in die Peripherie", so die Apothekerin. Füße und Hände seien dann kurzfristig minderdurchblutet und daher kühler. Auch ein niedriger Blutdruck verursache kalte Füße.

Quelle: Wort & Bild Verlag - Senioren Ratgeber (ots)

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