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Informationen zur Rechtsschutzversicherung

Archivmeldung vom 15.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: © Jupiterimages/liquidlibrary/Thinkstock
Bild: © Jupiterimages/liquidlibrary/Thinkstock

Im Alltag begegnet man recht häufig dem Begriff der "Rechtsschutzversicherung". Doch was ist das genau und in welchen Fällen schützt sie vor finanziellen Unkosten?

Wenn man auf rechtliche Hilfe angewiesen ist, steht man plötzlich vor einem großen finanziellen Problem. Da kann eine Rechtsschutzversicherung auf jeden Fall helfen. Jedoch sollte man nicht davon ausgehen, dass man dadurch gegen alles abgesichert ist, denn im Gegensatz zur Privathaftpflicht gibt es dabei viele Ausnahmen. Es kann also auch sein, dass der Versicherer nicht zahlt. Wann die Kosten übernommen werden und mit welchen Leistungen man nicht rechnen sollte, gilt es deshalb im Vorhinein herauszufinden. Außerdem sind die Beiträge für einen Vertragsabschluss entscheidend. Wer wissen möchte, was eine Rechtsschutzversicherung kostet, der sollte im Internet die Angebote vergleichen

Was der Vertrag enthält

Der Vergleich ist auch wichtig, da die Leistungen der Versicherer extrem variieren können. Das heißt, bei einem kostengünstigen Tarif kann es sein, dass im Notfall wichtige Leistungen nicht erbracht werden. Achten Sie darauf, dass die Versicherung bei Fällen einspringt, gegen die Sie sich versichern wollen. Wer zum Beispiel einen Verkehrsrechtsschutz aber keinen Berufsrechtsschutz besitzt, kann nicht verlangen, dass der Versicherer bei einer Klage gegen eine Entlassung tätig wird und die Kosten übernimmt. Außerdem übernimmt eine Verkehrsrechtsschutzversicherung zwar bei einem Unfall und einer möglichen Klage die Kosten der gerichtlichen Auseinandersetzung, aber nicht die für die entstandenen Schäden. Dazu benötigt man eine Kfz-Versicherung. Das Gleiche gilt auch für einen Mietrechtsschutz, der ebenfalls keine Hausratversicherung einschließt. Generell übernimmt der Rechtsschutz bei einem Rechtsstreit sowohl die Anwaltskosten als auch die Gerichtskosten. Außerdem werden dadurch Kosten für die Zeugen, die Gutachter und die gegnerische Partei gedeckt. Die Gutachter haben dabei einen besonders hohen Stellenwert, da sie oft sehr hohe Beträge verlangen.

Was es zu beachten gibt

Zu beachten ist, dass man in vielen Fällen einen Selbstanteil von mehr als 100 Euro zahlen muss. Wenn der vorliegende Fall diese Kosten nicht übersteigt, sollte man auf die Rechtsschutzversicherung verzichten, da die Versicherer oft Verträge kündigen, die zu oft in Anspruch genommen werden. Außerdem gibt es auch nicht versicherbare Risiken. Das kann zum Beispiel den Rechtsstreit mit der eigenen Versicherung, mit mitversicherten Personen, vorsätzlich begangene Straftaten, Spiel- und Wettverträge sowie das gesamte Gesellschafts- und Baurecht betreffen. Klagen gegen das Verfassungsgericht werden ebenfalls nicht abgedeckt. Trotzdem lohnt sich eine umfassende Rechtsschutzversicherung in vielen Fällen.

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