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Die Martingale-Strategie beim Roulette

Archivmeldung vom 24.08.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.08.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Marit Schmidt
Roulette Bild: tokamuwi, pixelio.de
Roulette Bild: tokamuwi, pixelio.de

Fast jeder Roulettespieler hat den Traum vom großen Reichtum. Es kursieren Unmengen von Systemen, Strategien und Weisheiten, mit denen dieses Ziel vermeintlich am einfachsten erreicht werden kann. Eine der beliebtesten und am meisten Angewandten ist die Martingale-Strategie.

Auch unerfahrene Spieler können diese ohne besondere Kenntnisse in einem der vielen Online-Casinos wie https://wazamba.com/de/ mit Spielgeld oder kleinen Beträgen testen.

Wie funktioniert Martingale?

Martingale wird beim Roulette auf die einfachen Chancen gespielt. In Frage kommen dafür "Rot/Schwarz", "Gerade/Ungerade" und "1-18/19-36". Die Gewinnchancen dafür liegen bei annähernd 50 %. Damit sind diese Spiele diejenigen mit der höchsten Gewinnwahrscheinlichkeit, allerdings ist hierbei auch der geringste prozentuale Gewinn zu erzielen. Der Einsatz ist entweder verloren oder wird verdoppelt. Martingale beruht auf der irrigen Annahme, dass irgendwann ja der Gewinn kommen muss. Das stimmt auch. Die Frage ist nur, ob er erst dann kommt, wenn es bereits zu spät ist. Denn Martingale ist nichts anderes als die laufende Verdopplung von Einsätzen bei Verlust, mit dem Ziel, den zuvor verlorenen Einsatz wieder wettzumachen und einen kleinen Gewinn zu erzielen.

Beispielrechnung:

Angenommen, ein Spieler betritt mit einem Kapital von 1.000 Euro das Casino und spielt das Martingale-System mit einem anfänglichen Einsatz von 10 Euro. Nach dem ersten Verlust wird er also zunächst 20 Euro einsetzen müssen, danach 40, dann 80, 160, 320 und am Ende 640 Euro. Er kann also genau sieben Mal spielen, bis er sein Limit erreicht hat, denn eine weitere Verdopplung kann er nicht mehr bezahlen. Es besteht also ein Verlustrisiko von 640 Euro bei einer Gewinnchance von 10 Euro. Denn mehr als der anfängliche Einsatz ist mit Martingale nicht zu erreichen. Sollte sich der gleiche Spieler mit dem gleichen Kapital dazu entscheiden, statt 10 sogar 50 Euro einzusetzen, ist sogar nach 5 Runden bereits Schluss, denn die sechste Verdopplung würde bereits 1600 Euro kosten. In diesem Fall wäre damit der Totalverlust realisiert.

Problematik:

Das Martingale-System kennt drei Hauptprobleme. Zum einen das bereits erwähnte Kapital des Spielers. Nur in den seltensten Fällen dürfte dies keine Grenzen kennen. Irgendwann ist einfach keine Verdopplung mehr möglich, da diese den finanziellen Rahmen bzw. das selbst gesetzte Limit sprengen würde.

Zum anderen arbeiten im Grunde alle Casinos mit Tischlimits. Das bedeutet, dass selbst im Falle eines unbegrenzt zur Verfügung stehenden Kapitals, das Casino ab einer gewissen Einsatzhöhe dem Spieler einen Riegel vorschiebt, um Verlustrisiken zu minimieren.

Dazu kommt, dass die Gewinnchancen des Spiels auch keine 50 % betragen, da die Null nicht vergessen werden darf. Die Null sichert das Casino zusätzlich gegen Verluste ab. Aus diesen Gründen ist die Chance auf ein "faires Spiel" naturgemäß nicht gegeben.

Im übrigen ist das Martingale-System in jedem Casino problemlos zu spielen. Verbote hierzu existieren keine, da sich das Casino mit den eben erwähnten Instrumenten gegen Verluste ausreichend absichert. Zudem ist die Gewinnerwartung des einzelnen Spielers bei Martingalenegativ. Das bedeutet, dass die Bank stets gewinnt.

Es spricht jedoch überhaupt nichts dagegen, Martingale mit kleinsten Einsätzen auszuprobieren, um einen Eindruck von dieser Strategie zu gewinnen.

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