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E-Books - das vergessene Hintertürchen für Computerviren?

Archivmeldung vom 12.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Typisches modernes E-Book-Lesegerät in Anwendung
Typisches modernes E-Book-Lesegerät in Anwendung

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

E-Books sind ein wichtiges Thema auf der 65. Frankfurter Buchmesse - Amazon, Thalia und Weltbild haben neue Versionen ihrer E-Reader vorgestellt. Auch die Werke von Alice Munro, die heute verkündete Literatur-Nobelpreis-Gewinnerin, werden auch im digitalen Format eine weite Verbreitung finden. Laut einer aktuellen BITKOM-Studie liest mittlerweile mehr als jeder fünfte Deutsche digitale Bücher*. Dabei sollten sich sowohl Privatanwender als auch Unternehmen klar machen: Auch E-Book-Reader können zum IT-Sicherheitsrisiko werden.

Die WLAN- oder Internet-fähigen Geräte finden sich in so manchem Aktenkoffer von Pendlern und tauchen auch in Firmennetzen auf. Doch auch auf diese neue Bedrohung können sich Mittelständler vorbereiten - der Sicherheitspezialist McAfee rät zu technischen Vorkehrungen und einer rechtzeitigen Aufklärung der Mitarbeiter.

Vorbeugen statt bereuen

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sind auf die "Invasion" der Unternehmens-IT durch private Endgeräte noch nicht richtig eingestellt. McAfee gibt Tipps, was diese beachten können, um ihr Netzwerk besser abzusichern, ihre Daten zu schützen:

1. Aufklärung: Wenn private Endgeräte Zugang zur Unternehmens-IT erhalten, müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter entsprechend schulen. Eine Studie von McAfee hat kürzlich ergeben, dass sich Angestellte in KMU deutlich mehr Trainings wünschen als sie erhalten. Auch und vor allem im Bereich "mobile Geräte". Eine dringende Empfehlung hier sollte lauten, sich nur Bücher aus offiziellen Online-Bücherläden zu holen.

2. Richtlinien: Mitarbeiter müssen immer wissen, was sie mit ihren privaten Geräten unternehmen dürfen und was nicht. Ist es beispielsweise in Ordnung, berufliches Lesematerial auf dem Reader mit nach Hause zu nehmen? Oder sind private Mobilgeräte grundsätzlich nicht als Datenspeicher einzusetzen?

3. Passwortschutz: Nicht jeder E-Book-Reader lässt sich durch ein Passwort schützen. Wo immer möglich, sollten jedoch Kennwortrichtlinien für komplexe alphanumerische Passwörter angewendet werden. So sind die Daten auf dem Gerät bei Verlust oder Diebstahl geschützt.

4. Technischer Schutz: Auch für manche E-Reader gibt es inzwischen Mobile Security Software. Firewalls im Unternehmen schränken zudem eingehende Verbindungen ein und verhindern, dass mobile Geräte als Einfallstor ins Unternehmen genutzt werden.

5. Profi-Unterstützung: Umfassende "Security-as-a-Service"-Produkte nehmen Unternehmern die Organisation der IT-Sicherheit ab, sodass diese sich voll und ganz auf ihr eigentliches Geschäft - nämlich das Wachstum ihres Unternehmens - konzentrieren können.

* http://www.ibusiness.de/aktuell/db/616143jg.html

Quelle: McAfee (ots)

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