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Mit dem „Jetpack“ virtuell Städte überfliegen

Archivmeldung vom 17.01.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.01.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: martinjetpack.com
Bild: martinjetpack.com

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, sich einfach einen Raketen-Rucksack oder englisch „Jetpack“ umzuschnallen und nach Herzenslust über Städte und Landschaften zu fliegen? Immerhin ist dieses Vergnügen jetzt am Computer und damit für den Benutzer völlig gefahrlos möglich: Jörg Buchholz, Professor für Mathematik, Regelungstechnik und Flugregler an der Fakultät Natur und Technik der Hochschule Bremen, entwickelte einen entsprechenden virtuellen Simulator, mit dem man per Maus, Tastatur oder Joystick voreingestellte Ziele und Orte nach Wahl überfliegen kann.

Google war diese Anwendung sogar ein Eintrag in die Referenzliste wert (http://code.google.com/intl/de-DE/apis/earth/documentation/demogallery.html?sear...).

Starten lässt sich das virtuelle Abenteuer unter der Internetadresse http://jetpacksimulator.tk. Über entsprechend gekennzeichnete Buttons werden dreidimensionale Google-Earth-Ansichten der Städte Christchurch, Las Vegas oder Venedig sowie der Sehenswürdigkeiten Eiffelturm und Taj Mahal aktiviert. Wer zum Beispiel eine Maus nutzt, kann für den Flug über weitere neun Buttons die Flughöhe und -richtung exakt steuern. Aber auch Flüge über andere Städte, zum Beispiel Bremen, sind ohne Weiteres möglich.

Bereits 1965 wurde ein Jetpack (oder Rocket-Belt) in dem James Bond-Film „Feuerball“ gezeigt. Bei der Eröffnungsfeier zu den Olympischen Spielen in Los Angeles 1984 kam die Technik gleichfalls zum Einsatz. Die Flugzeit war damals allerdings auf 20 Sekunden beschränkt. Wesentlich mehr Flugzeit, nämlich 30 Minuten, verspricht der Martin Jetpack der neuseeländischen Martin Aircraft Company, der in diesem Jahr in Serie gehen soll und dessen Design und Flugverhalten der Jetpack-Simulator nachbildet.

Quelle: Hochschule Bremen (idw)

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