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Abbrüche beim Onlinekauf vermeiden

Archivmeldung vom 22.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Im virtuellen Warenkorb liegen Produkte, doch der Bestellknopf wird nicht angeklickt: Um Kaufabbrüchen auf die Spur zu kommen, sollten Shopbetreiber regelmäßig den Einkaufsprozess in ihrem Laden genau unter die Lupe nehmen, rät das IT-Profimagazin iX in seiner aktuellen Ausgabe 11/2014.

Werden aus Interessenten keine Kunden, liegen einige Gründe auf der Hand: Zu hohe Preise, mangelnde Verfügbarkeit oder behäbige Versandmethoden. Doch auch Besucher, die sich erst registrieren müssen, um einkaufen zu dürfen, kehren Web-Shops schnell den Rücken. Laut einer Studie des US-Marktforschungsunternehmen Invesp ist ein Siebtel aller Käufer derart genervt von den Fragen nach Kontonamen und Passwort, dass sie lieber gar nicht oder woanders online einkaufen, wenn ein Laden die Option des Gastbesuchers nicht anbietet.

Eine nicht unerhebliche Rolle spielen zudem die Versandkosten. Wie Invesp festgestellt hat, ist ihre Höhe der wichtigste Abbruchgrund überhaupt. "Eine versandkostenfreie Lieferung kann durchaus zum Kaufentschluss beitragen", sagt iX-Redakteur Christian Kirsch. "Stellt man Lieferkosten in Rechnung, müssen sie in jedem Fall transparent sein." Das verlange nicht nur der Verbraucherschutz, sondern auch die Konversionsrate: Gut ein Fünftel aller potenziellen Kunden brechen den Bestellvorgang ab, weil sie sich nicht gut genug über die Versandkosten informiert fühlen.

"Die Schwachstelle vieler Onlineshops ist die interne Suche", erläutert iX-Experte Kirsch. Sie ist unabdingbar für Besucher, die genau wissen, was sie wollen. Damit die Suche nicht zum Hindernis wird, muss sie schnell Ergebnisse liefern und Fehlschreibungen sowie Umlaute verarbeiten können. Sie sollte keine Ergebnisse verstecken, und die Ergebnisseite muss übersichtlich sein sowie die wesentlichen Unterschiede zwischen den Resultaten klarmachen.

Wer fundierte Webanalysen mit Probanden scheut, sollte immer mal wieder den Einkaufsvorgang im eigenen Shop durchspielen. Dazu gehört auch, dass man gelegentlich den Zurück-Button im Browser drückt, um zu sehen, wie das Shopsystem damit umgeht. "Das Verhindern von Kaufabbrüchen kostet oft weniger als die Akquise von Neukunden", so Christian Kirsch.

Quelle: iX-Magazin (ots)

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