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Spielgeräte für den Garten - Sicherheit beachten

Archivmeldung vom 21.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: "obs/tdx/Brügmann Traumgarten"
Bild: "obs/tdx/Brügmann Traumgarten"

Sobald die Sonne scheint, zieht es die Kinder hinaus ins Freie. Herumtoben im Garten, Klettern und Schaukeln ist für die meisten Sprösslinge genau das richtige. Damit die Kleinen aber auch sicher spielen können ohne sich dabei zu verletzen, sind einige Tipps zum sicheren Spielplatz im eigenen Garten zu beachten.

Am Markt ist eine Vielzahl unterschiedlicher Spielgeräte erhältlich. Schaukeln und Rutschen, einzeln oder kombiniert erhältlich, sind besonders beliebt. Ein weiterer Klassiker ist der Sandkasten. Für kleine Kletterkünstler sind große Spieltürme und Spielhäuser genau das richtige. Alle Spielgeräte sind mit einer Menge passender Ergänzungen wie Wellenrutschen, Kletterstege, Knotenseile, Sprossenwände, Gondelschaukeln, verschiedenen Haltegriffen oder Feuerwehrstangen zu erweitern.

Doch zuerst muss ein geeigneter Standort gefunden werden. Experten raten, bereits vor dem Kauf des Produkts einige Punkte zu beachten. Spielgeräte benötigen unterschiedlich viel Platz. Für eine Schaukel ist zum Ausschwingen vor und hinter dem Schaukelbalken die Seillänge plus zwei Meter notwendig. Auch um einen Spielturm und eine eventuell angebaute Rutsche sind an jeder Stelle zwei Meter Abstand notwendig. Besonders bei Klettergerüsten muss an den Fallschutz gedacht werden. Je höher die Geräte sind, desto weicher muss der Untergrund sein. Bei Rasen liegt die vertretbare maximale Höhe bei 1,5 Meter. Darüber wird die kritische Schwerkraftgrenze überschritten. Schwere Verletzungen können die Folge sein. Ab einer Podesthöhe von 1,50 m muss ein fallfreundlicher Untergrund geschaffen werden. So zum Beispiel Sand, Kies oder Hackschnitzel mit mindestens 40 cm Tiefe als ausreichender Dämpfer im Untergrund. Eine Alternative sind Fallschutzplatten, die es erlauben, auch auf hartem Boden Spielgeräte zu errichten. Gerade bei kleinen Kindern ist es zudem von Vorteil, wenn die Geräte von der Terrasse oder vom Haus aus beobachtet werden können. Die ständige Aufsicht von Erwachsenen ist in Bezug auf Haftungsfragen ohnehin bei Kindern unter drei Jahren Pflicht.

Ist der Standort gefunden, geht es um das richtige Aufstellen. Jedes Gerät benötigt eine geeignete Verankerung im Boden. Eindrehbare Bodenanker können bei schweren Böden genügen. Die in jedem Fall sichere Variante ist allerdings ein betoniertes Fundament mit mindestens 70 cm Tiefe. Nach dem Aufbau muss der Montageplatz aufgeräumt und die Anlage auf Stabilität und Sicherheit getestet werden. Erst dann kann die Spielparty starten.

Neben der Standsicherheit muss auch die Verletzungsgefahr an den Geräten selbst dauerhaft vermieden werden. Vor jeder Spielsaison sowie alle zwei Wochen sind sämtliche Bauteile und Verbindungen auf Instabilität und Absplitterungen zu prüfen. Aus Dauerhaftigkeitsgründen eignet sich kesseldruckimprägniertes Holz sehr gut für die Konstruktion von Spielgeräten. Das natürliche Material ist widerstandsfähig und mit entsprechender Lasierung, die man bei Bedarf jährlich wiederholen sollte, bleibt es länger haltbar und auch optisch ansprechend.

Quelle: Redaktionsgemeinschaft Bauen und Wohnen RGBuW (ots)


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