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So müssen Autofahrer im Winter nicht auf den Wagen verzichten

Archivmeldung vom 13.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: "obs/CosmosDirekt/obs/MarianVejcik/iStock"
Bild: "obs/CosmosDirekt/obs/MarianVejcik/iStock"

Auf winterlichen Straßen lauern zahlreiche Herausforderungen: Verschneite Wege oder dichte Nebelschwaden verderben vielen Autofahrern den Spaß am Fahren. Da ist vor allem eine vorausschauende Fahrweise gefragt. CosmosDirekt erklärt, worauf Autofahrer in der kalten Jahreszeit noch achten sollten, um sicher ans Ziel zu kommen.

Wie eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt jetzt ergab, lässt mehr als jeder zweite Fahrer (54 Prozent) seinen Wagen im Winter gelegentlich stehen. Der häufigste Grund für den Verzicht ist Eisglätte (90 Prozent). 73 Prozent lassen ihr Auto auch mal bei überfrierender Nässe und 56 Prozent bei starkem Schneefall stehen. (1) Wie können Autofahrer die Sicherheit erhöhen, wenn sie trotz Winterwetter mit dem Auto von A nach B kommen wollen? Frank Bärnhof, Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, gibt Tipps.

Gut vorbereitet in den Winter

Dazu gehört auch, dass Autofahrer ihren Pkw mit Winterreifen ausstatten, ansonsten riskieren sie "Sanktionen": Ist das Fahrzeug nicht den Witterungsverhältnissen entsprechend mit Winterreifen ausgestattet, drohen ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro und ein Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg. (2) Genauso wichtig ist es, vor der Fahrt für gute Rundumsicht zu sorgen. Wer seine Autoscheiben nicht von Eis und Schnee befreit, kann mit zehn Euro zur Kasse gebeten werden. (3) "Kommt es zu einem Unfall, zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers den Fremdschaden. Eine Vollkasko kommt in der Regel für den Schaden am eigenen Wagen auf. Auf der sicheren Seite sind Kunden, wenn der Versicherer hierbei auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet", sagt Frank Bärnhof.

Gefahrenpunkte kennen

Nicht nur auf Brücken sondern auch an Kreuzungen und vor Ampeln ist es häufig glatt. Denn hier bremsen verkehrsbedingt besonders viele Fahrer ab. Wer dort rechtzeitig den Fuß vom Gas nimmt und den Wagen vorausschauend lenkt und bremst, vermeidet gefährliche Fahrmanöver und eventuell eine Rutschpartie.

Gefühlvoll (an)fahren

Besonders in Kurven oder beim Anfahren kann eine erhöhte Motordrehzahl dazu führen, dass das Auto ausbricht und im schlechtesten Fall von der Straße rutscht. Als Faustregel gilt daher: So viel Gas wie nötig - so wenig wie möglich. Autofahrer sollten ganz sanft aufs Gaspedal treten und vorsichtig anfahren. Dabei schaltet man am besten direkt in den zweiten Gang, denn das vermindert den Schlupf an den Antriebsräder.

Richtig absichern

Wenn es trotz vorausschauender Fahrweise zu einem Unfall kommt und das eigene Auto Schaden nimmt, bietet eine Vollkasko-Versicherung verlässlichen Schutz. Sie kommt auch dann für den Schaden auf, wenn der Fahrer den Unfall selbst verschuldet hat. Tipp: Mit einem sogenannten "Rabattschutz" lässt sich verhindern, dass der Versicherungsbeitrag infolge eines Schadens im nächsten Jahr ansteigt. Empfehlenswert ist es daher, die Angebote dahingehend genau zu vergleichen. Der "Rabattschutz" sollte für die Kfz-Haftpflicht- und am besten auch für die Vollkasko-Versicherung gelten.

(1) forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Im Oktober 2014 wurden 1.004 Autofahrer ab 18 Jahren in Deutschland befragt. (2) Bußgeldkatalog Reifen 2014: https://www.bussgeldkatalog.org/reifen/ (3) Bußgeldkatalog Sicherheit 2014: https://www.bussgeldkatalog.org/sicherheit/

Quelle: CosmosDirekt (ots)

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