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Trockene Luft im Büro: Was brauchen Körper und Haut jetzt, um gut durch den Winter zu kommen?

Archivmeldung vom 18.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Claudia Hautumm / pixelio.de
Bild: Claudia Hautumm / pixelio.de

Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist halten wir uns meistens drinnen auf und dort herrscht zur Zeit eine ziemliche trockene Luft. Ob das unserer Gesundheit schadet, darüber streiten sich die Experten. Die eine Seite behauptet, zu trockene Raumluft könnte uns anfälliger für Grippeviren machen. Außerdem würden Haut und Augen darunter leiden.

Doch Kersten Bux von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat gute Nachrichten: "Unstrittig ist, dass im Winter die Luft trockener ist. Werte deutlich unter 30 Prozent sind im Januar durchaus keine Seltenheit. Viele Menschen glauben, dass dadurch die Schleimhäute austrocknen und man sich leichter erkältet. Das stimmt aber nicht: unser Körper kommt gut mit der Kälte zurecht und auch mit der trockenen Luft."

Wenn im Winter Probleme mit den Augen auftreten, liegt das oft an ungünstigen Lichtverhältnissen, Zugluft oder falscher Haltung vor dem PC. Mit der geringen Luftfeuchte hat das nichts zu tun.

"Nachgewiesen ist allerdings, dass bei einer relativen Luftfeuchte von unter 40 Prozent es vermehrt zu elektrostatischen Aufladungen kommt wie fliegende Haare oder überspringende Funken. Das ist zwar unangenehm, aber nicht schädlich. Übrigens, ein Sinnesorgan zur Einschätzung der Luftfeuchte besitzt der Mensch nicht."

Fazit: Die trockene Winterluft schadet unserer Gesundheit nicht. Trotzdem können wir einiges tun, damit wir uns in der kalten Jahreszeit gesund und wohl fühlen, sagt Susanne Woelk von der Aktion DAS SICHERE HAUS: "Gerade im Winter braucht unsere Haut besonders viel Pflege. Zum Beispiel die Hände werden schnell rau und rissig. Da sollte man schon in eine gute Hautcreme investieren. Vielleicht mal zwei, drei ausprobieren, bis man das richtige gefunden hat. Für die Haut ist es auch gut, wenn man viel trinkt im Winter: zwei Liter pro Tag Kräutertee oder Mineralwasser sind da ein ganz gutes Maß."

Untersuchungen haben ergeben, dass man zufriedener mit dem Raumklima ist, wenn man es selbst mitbestimmen kann. Wenn es in Ihrer Firma Klagen über zu trockene Luft gibt - setzen Sie sich mit Ihrem Chef zusammen und reden Sie darüber. Bei Fachfragen zu den Arbeitsbedingungen stehen auch die Berufsgenossenschaften mit Rat und Tat zur Seite.

Quelle: Aktion DAS SICHERE HAUS

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