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Rostfrei überwintern: Vom Rasenmäher bis zur Gartenschere

Archivmeldung vom 17.10.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.10.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Im Spätherbst geht die Gartensaison zu Ende. Jetzt heißt es noch ein letztes Mal den Rasen mähen, Rosen und Hecken stutzen und anschließend Kübelpflanzen wie Fuchsien und Waldröschen ins Winterquartier bringen. "Wenn der Garten auf die kalte Jahreszeit vorbereitet ist, wird es auch Zeit, Spaten, Hacke, Gartenschere und Co. eine Pause zu gönnen.

Damit sie bis zum Frühlingsanfang nicht rosten, sollten Hobbygärtner ihre Werkzeuge säubern und leicht einölen, bevor sie sie in einem trockenen Keller oder Geräteschuppen einlagern", rät Jörg Pelz von TÜV Rheinland LGA. "Das erspart ihnen kostspielige Neuanschaffungen oder aufwändige Reparaturen im Frühling."
TÜV Rheinland vergibt für Rasenmäher und andere Gartengeräte das GS-Zeichen und prüft auch deren Gebrauchseigenschaften.

Generell gilt für alle Werkzeuge:

Zuerst Klingen und Gelenke von angetrockneten Pflanzenresten befreien. Der Schmutz lässt sich gut mit einer Bürste oder einem feuchten Tuch entfernen. In Härtefällen helfen feinkörniges Schleifpapier oder eine Drahtschere, bei Rostansätzen auch Stahlwolle. Zum Abschluss die Werkzeuge mit einem dünnen Ölfilm einschmieren. Das lässt sie wie neu aussehen und schützt sie vor Rostbefall. Außerdem darauf achten, Rasenmäher und andere Gartengeräte mit Verbrennungsmotor nur mit leerem Tank in den Schuppen zu stellen. Denn: Resttreibstoff verliert über den Winter an Zündfähigkeit, was im Frühling zu Problemen beim Start führen kann.

Wichtig:

"Wenn die Gärtner ihre Geräte durchchecken oder warten, sollten sie unbedingt die zugehörigen Sicherheitshinweise beachten, und bei Geräten mit Verbrennungsmotor den Zündkerzenstecker und bei netzbetriebenen Geräten den Stecker ziehen", rät Pelz. Zur Sicherheit auch alle Schraubenverbindungen auf festen Sitz prüfen. Kabel und Leitungen genauestens auf Bruchstellen oder Beschädigungen der Isolation überprüfen und eventuell durch eine Fachwerkstatt austauschen lassen. Gerätegehäuse, Fangeinrichtungen und andere Schutzeinrichtungen auf Risse, Brüche oder sonstige Beschädigungen untersuchen und wenn nötig ersetzen. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann seine Geräte auch in einer Fachwerkstatt warten und überprüfen lassen.

Quelle: Pressemitteilung TÜV Rheinland


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