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Fake-Ferienwohnungen häufen sich - 5 Tipps, woran man seriöse Anbieter erkennt

Archivmeldung vom 23.12.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.12.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Hendrik Kuhlmann
Hendrik Kuhlmann

Bildrechte: Hendrik Kuhlmann Fotograf: Hendrik Kuhlmann

Ferienwohnungen, die wie aus einem Traum scheinen, zu unglaublich niedrigen Preisen, und dann noch in der Hochsaison - klingt zu gut, um wahr zu sein? Das ist es häufig auch. Die betrügerischen Praktiken von Fake-Ferienwohnungsanbietern nehmen alarmierend zu und ahnungslose Urlauber fallen immer wieder darauf herein. Sie überweisen Geld für eine nicht existierende Unterkunft und stehen dann mit leeren Händen da.

"Das Erste, was man tun sollte, ist, zu hinterfragen, warum die Angebote so verlockend sind. Wenn der Preis einer Ferienwohnung zu günstig erscheint, um wahr zu sein, dann ist es wahrscheinlich genau das - zu gut, um wahr zu sein", sagt Hendrik Kuhlmann. Er vermietet selbst weltweit mehr als 90 Immobilien über Airbnb und andere Portale und arbeitet inzwischen auch als Berater zu dem Thema. Im folgenden Artikel verrät er 5 Tipps, woran man seriöse Anbieter erkennt.

Tipp 1: Verifizierung und Transparenz des Anbieters

Um einen seriösen Anbieter für Ferienwohnungen zu erkennen, sollten Gäste zunächst darauf achten, wie viele Informationen der Vermieter über sich und seine Wohnungen preisgibt. Hilfreich ist in diesem Zuge auch zu überprüfen, ob ein Vermieter seine Ferienwohnung auf gängigen Portalen anbietet. Denn gerade auf solchen Seiten müssen Anbieter gewisse Verifzierungsprozesse durchlaufen. Das bietet Gästen eine höhere Sicherheit, nicht auf ein Fake-Angebot hereinzufallen.

Tipp 2: Kommunikation und Erreichbarkeit

Ein Zeichen für ein seriöses Angebot ist außerdem die Kommunikation mit dem Vermieter. Ist dieser grundlegend mit seiner angegebenen Handynummer oder E-Mail-Adresse zu erreichen? Antwortet er zeitgemäß? Wirken die Antworten angemessen und "normal"? Dabei entscheidet sich meistens nach dem ersten Kontakt, wie seriös man ein Angebot einstuft. Ein vertrauenswürdiger Vermieter sollte in jedem Fall zeitnah und umfassend auf Anfragen antworten, ausreichende Informationen geben und auch nach der Buchung für Rückfragen zur Verfügung stehen. Im besten Fall bietet er außerdem verschiedene Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme an, wie E-Mail und Telefon.

Tipp 3: Bewertungen und Erfahrungen anderer Nutzer

Vor allem die Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Nutzer sind ein guter Anhaltspunkt, um sich vor einem Fake-Angebot zu schützen. Zukünftige Gäste sollten sich deshalb Zeit nehmen, um die Bewertungen auf verschiedenen Plattformen zunächst zu überfliegen. In der Regel erhält man schnell einen Überblick darüber, wie positiv oder eben negativ eine Ferienwohnung bewertet wurde. Sinnvoll ist dabei auch, sich nicht allein von der Quantität der positiven Bewertungen blenden zu lassen. Man sollte immer auch die ein oder andere Bewertung bewusst anklicken, um mehr Informationen zu erhalten.

Tipp 4: Offizielle Registrierung und Lizenzierung

Potenzielle Gäste sollten sich darüber hinaus vergewissern, dass der Anbieter alle erforderlichen Genehmigungen und Lizenzen besitzt, die von den lokalen Behörden für die Vermietung von Unterkünften verlangt werden. Diese Informationen sind häufig auf der Website des Anbieters oder auf Anfrage erhältlich und ein Zeichen für einen seriösen Vermieter.

Tipp 5: Sichere Zahlungsmethoden und Buchungsabläufe

Nicht zuletzt zeigen Zahlungsmethoden und der Buchungsablauf, ob ein Ferienwohnungenangebot als vertrauenswürdig einzuschätzen ist. Hierbei ist wichtig, dass der Anbieter geschützte und bekannte Zahlungssysteme nutzt, die auch die finanziellen Informationen, die der Gast weitergibt, schützen. Außerdem sollte der Gast einen guten Überblick über den gesamten Buchungsprozess erhalten. Dazu zählt auch eine transparente Dokumentation über diesen, inklusive Stornierungsrichtlinien und einer schriftlichen Bestätigung jeder Transaktion.

Quelle: Hendrik Kuhlmann (ots)

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