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Bei Schnee und Glätte geht ohne Winterreifen nichts mehr

Archivmeldung vom 14.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: A.Dreher / PIXELIO
Bild: A.Dreher / PIXELIO

In Anbetracht der fallenden Temperaturen und der dadurch bestehenden Gefahr von Bodenfrost und überfrierender Nässe sind Autofahrer dazu angehalten, ihre Fahrweise den sich ändernden Witterungsverhältnissen anzupassen. Gut gewappnet sind diejenigen Fahrzeughalter, deren Auto bereits winterfit ist. Das schließt auch den Wechsel auf geeignete Winterreifen ein, die Autofahrer spätestens jetzt aufziehen lassen sollten. Diese Reifen bieten wesentlich mehr Sicherheit und Leistung bei winterlichen Straßenverhältnissen.

Bei Glatteis, Schneeglätte und Schneematsch tritt sogar automatisch die Pflicht in Kraft, Matsch- und Schneereifen (M+-S Symbol) aufzuziehen. Wer sich erst mit neuen Winterreifen eindecken muss, sollte mit der Anschaffung nicht lange warten, denn insbesondere Testsieger sind in der Hochsaison schnell ausverkauft. Grund hierfür sind die Produktionszeiten von Reifenherstellern, die in der Regel im Sommer liegen. Erhält ein bestimmter Reifentyp später die Bestnote, schlagen Käufer auch entsprechend oft bei den Angeboten zu. Um zu vermeiden, dass man am Ende leer ausgeht, kann man alternativ zum Reifenkauf in Kfz-Werkstätten die passenden Reifen auch online zur Bestellung aufgeben.

Fahren ohne Winterreifen wird in Deutschland verharmlost

Obwohl die eigene Sicherheit eigentlich Anlass genug sein sollte, seinen fahrbaren Untersatz mit rutschfesten Winterreifen auszustatten, wird das erhöhte Unfallrisiko, das mit der falschen Bereifung besteht, von vielen Fahrzeughaltern auf die leichte Schulter genommen. Den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage des Kfz-Portals auto.de zufolge ist die Bereitschaft Winterreifen aufzuziehen zwar durchaus gewachsen, trotzdem halten sich sechs Prozent der deutschen Autofahrer nicht an die Winterreifenpflicht. 94 Prozent der Autofahrer handeln vorschriftsgemäß, doch letztlich bleiben 2,5 Mio. Fahrzeuge (bei 43 Mio. zugelassenen PKWs), welche die Straßen im Winter im wahrsten Sinne des Wortes unsicher machen.

Auch die Bußgeldstrafen scheinen die Unverbesserlichen hierzulande nicht abzuschrecken, dabei kann es richtig teuer werden: 40 Euro Bußgeld drohen, wenn man mit fehlenden Winterpneus bei offensichtlich widrigen Straßenbedingungen erwischt wird. Stellt man wegen der falschen Bereifung eine Verkehrsbehinderung dar, läppert sich ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro zusammen, und außerdem kommt ein Punkt in der Verkehrssünderdatei in Flensburg hinzu. Entgegen der landläufigen Ansicht entfällt der Versicherungsschutz bei einem Unfall mit Sommerreifen nicht zwangsläufig. Nur bei grob fahrlässigen Verhalten verweigern die meisten Versicherungen einen finanziellen Ausgleich. Allerdings ist es ein sehr schmaler Grad zwischen bloßer Fahrlässigkeit und grober Fahrlässigkeit.

Geringe Einsicht in die möglichen Folgen des eigenen Handelns ist wohl das größte Problem bei den meisten Reifenprellern. Diese Nachlässigkeit könnte sie, wenn nicht in Deutschland, zumindest in anderen Ländern teuer zu stehen kommen, in denen eine gültige Winterreifenpflicht strenger reglementiert ist bzw. die Gefahren auf den Straßen größere Ausmaße bei falscher Bereifung haben.

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