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Deutschland-Chef von Amazon wehrt sich gegen Zerschlagungsvorschläge

Archivmeldung vom 30.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Ralf Kleber, Deutschlandchef des Onlinehändlers Amazon, wehrt sich gegen Zerschlagungsvorschläge. "Man sollte das Ganze in der richtigen Relation sehen. Der Anteil des Online-Handels liegt in Deutschland gerade einmal bei zehn Prozent - und global haben wir einen Anteil am Gesamthandel von weniger als einem Prozent", sagte Kleber der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Aus Klebers Sicht kommt bei solchen Diskussionen vielmehr zum Tragen, dass Amazon ein innovatives Unternehmen sei, das in immer neuen Bereichen auftaucht: "Dadurch begegnet man uns an vielen Stellen und bekommt vielleicht das Gefühl: Amazon ist überall." Als größer werdendes Unternehmen müsse man daher mit solchen Diskussionen rechnen. Der Chef der Monopolkommission, Achim Wambach, hatte zuletzt von einer Entbündelung auf Produktebene gesprochen, so dass Amazon bei seinem Abo-Modell Prime nicht mehr verschiedene Services wie bessere Versandbedingungen oder Videodienste gleichzeitig anbieten könnte.

Amazon denkt über Auslieferung per Taxi nach

Um für mehr Effizienz auf der sogenannten letzten Meile zu sorgen, denkt der Chef von Amazon Deutschland, Ralf Kleber, auch über neue Kooperationen nach. "Mit Sicherheit kann es noch mehr Konsolidierung bei der Zustellung von Paketen geben. Theoretisch könnte etwa auch ein Taxifahrer unsere Pakete ausliefern", sagte Kleber der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Um unnötige Zustellversuche zu vermeiden, testet Amazon in den USA bereits die Zustellung hinter die Haustür, bei der ein Amazon-Bote Zutritt zur Wohnung bekommt. Kleber hält dies auch für den deutschen Markt für möglich, allerdings seien Amerikaner etwas experimentierfreudiger: "Wir haben herausgefunden, dass Sicherheitsbedenken bei den Deutschen gar nicht so sehr im Vordergrund stehen. Die schämen sich eher, wenn nicht aufgeräumt ist", sagte Kleber.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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