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Projekt "X-Pay" soll Zahlungsangebote bündeln

Archivmeldung vom 23.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: pixabay.com, moerschy
Bild: pixabay.com, moerschy

Im Rahmen des Projekts "X-Pay" denken deutsche Banken und Sparkassen darüber nach, ihre Bezahlangebote zusammenlegen. Dies könnte das Ende des Online-Bezahldienstes "Paydirekt" bedeuten, wie das "Handelsblatt" berichtet. Dieser Bezahldienst wurde 2015 ins Leben gerufen, um dem US-Pendant PayPal entgegenzutreten. Ziel ist es, mit X-Pay die Zahlungsangebote der deutschen Geldhäuser übersichtlicher zu gestalten.

Druck auf die Branche wächst

Zwei Möglichkeiten bieten sich an, um das Projekt umzusetzen: Entweder bündeln private und genossenschaftliche Banken sowie Sparkassen ihre Angebote stufenweise oder Angebote werden zuerst ausgebaut und später unter dem Stichwort X-Pay zusammengeführt. Insgesamt hat sich der Druck auf die Branche vor allem durch Technologie-Konzerne verstärkt.

Allein im vergangenen Jahr sind Bezahlverfahren von Google und Apple - Google Pay und Apple Pay - in Deutschland lanciert worden. Trotz Kooperationen mit Banken handelt es sich bei den beiden US-Unternehmen um Konkurrenten der Geldhäuser. X-Pay läuft unter dem Namen "Digitale Kreditwirtschaft" und soll über Datenschnittstellen, APIs genannt, bei den einzelnen Banken andocken.

Teil des europäischem Zahlungssystems

Laut Branchenexperten soll X-Pay auch Teil eines neuen europäischen Zahlungssystems werden. Ein Regelwerk, das sich Sepa API Access Scheme nennt, könnte zu einer europaweiten Initiierung und Abwicklung von Zahlungen dienen. Zudem schafft dieses Regelwerk die Basis für einen Datenaustausch, der branchenübergreifend stattfindet.

Quelle: www.pressetext.com/Carolina Schmolmüller

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