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Der Albtraum vom Schlaraffenland: Wie Deutschland die eigene Armut ignoriert!

Archivmeldung vom 16.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Armut mitten in Deutschland? Dies fragt der Journalist Guido Grandt bei watergate.tv und schreibt: "Wenn Sie glauben, dass es hierzulande keine Armut gibt, dann werden Sie nun überrascht sein. Den hier, in unserem wirtschaftlich so erfolgreichen Deutschland ist Armut für viele Menschen bittere Realität. Und hier geht es nicht etwa allein um Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind. Nein, es geht um Menschen, die hart arbeiten, oft Vollzeit und sich mit ihrem Minimallohn doch keinen halbwegs zufriedenstellenden Lebensstandard erarbeiten können."

Grandt weiter: "Klar, die Politik will uns vermitteln, dass wir mit Rekordbeschäftigung, Rekordsteuereinnahmen, Rekordwettbewerb und Rekordkonjunktur gut dastehen, doch die traurige Wahrheit über das vermeintlich so gesegnete „Schlaraffenland Deutschland" sieht anders aus.

Denn während in 2010 die Quote der von sozialer Ausgrenzung und Armut bedrohten EU-Bürger noch bei 23,8 %, lag, war sie 2014 schon bei 24,4 %. In Europa leben 122 Millionen Menschen in Armut und in Deutschland gilt als arm wer weniger als 60 % des landesweiten so genannten "medianen Äquivalenzeinkommens“, was hierzulande etwa 930 Euro entspricht.

Während auch gerade in den südeuropäischen Ländern viele Familien von Krisen betroffen sind, leben hierzulande ebenfalls eine unerwartet hohe Anzahl von Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Dabei spielt auch die relative Einkommensarmut eine Rolle. Während die Menschen, solange sie ein normales Leben mit geregelter Beschäftigung und regelmäßigem Einkommen haben, davon ausgehen, dass sie nicht unbedingt zur ärmeren Bevölkerungsgruppe gehören, sieht die Realität dann aber mit steigenden Lebenshaltungskosten und kaum - wenn überhaupt - ansteigenden Lohn ganz anders aus.

Traurige Tatsache ist, dass 20,6 Prozent der deutschen Bevölkerung, also mehr als ein Fünftel der deutschen Bevölkerung, dem Risiko von Armut ausgesetzt ist. Neben Arbeitslosen fallen auch Geringverdiener, Alleinerziehende, Rentner, chronisch Kranke, Behinderte und Migranten dieser Gefahr zum Opfer.

Familien mit Kindern sind von einem zusätzlichen Armutsrisiko betroffen. Ebenso Menschen mit geringerer Bildung. Nicht nur Geld, auch Zugang zu Bildung, Kommunikationsmöglichkeiten und anderen Faktoren sind ein Zeichen von Armut und oft von Ausgrenzung."

Sie wollen mehr zum Thema wissen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel unter
http://www.watergate.tv/2016/09/06/deutschlands-ignorierte-armut/

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