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DGB will Digitalisierung der Arbeitswelt zu zentralem Thema machen

Archivmeldung vom 09.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Logo
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Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Mitgliedsgewerkschaften wollen die Digitalisierung der Arbeitswelt 2015 zu einem zentralen Thema machen. "Die Digitalisierung ist nicht nur ein wirtschaftlicher, sondern ein gesellschaftlicher und auch ein politischer Megatrend", heißt es dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zufolge in dem Diskussionspapier "Gute digitale Arbeit".

Es soll vom DGB-Bundesvorstand ab dem kommenden Mittwoch auf seiner bevorstehenden Klausurtagung beraten und verabschiedet werden. Unter anderem fordere die DGB-Spitze darin neue Formen der Mitbestimmung, Mechanismen der sozialen Sicherung von freien Mitarbeitern und Soloselbstständigen oder auch ein modernes Datenschutzgesetz für Beschäftigte.

Das Papier soll als Basis für eine öffentliche Debatte dienen: "Die Arbeit der Zukunft muss politisch gestaltet und darf nicht durch Algorithmen definiert werden", fordern die Autoren laut "Spiegel".

Flankierend plane der DGB neben mehreren Regionalkonferenzen Ende April eine zentrale Fachtagung zur digitalen Arbeit. Auch mit den zuständigen Fachkommissionen von CDU und SPD wolle der Vorstand über mögliche gemeinsame Veranstaltungen sprechen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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