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Rückläufige Bienenzahlen gefährden die landwirtschaftliche Produktion

Archivmeldung vom 10.07.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.07.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Radka Schöne / pixelio.de
Bild: Radka Schöne / pixelio.de

Die seit Jahren rückläufigen Bienenzahlen gefährden die Bestäubung und schaden somit erheblich der landwirtschaftlichen Produktion. Diese von der Natur gebotene Dienstleistung hat also erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen.

Jean Michel Salles, Umwelt-Ökonom am Labor für theoretische und angewandte Wirtschaft in Montpellier, studiert die Gefahren dieser zurückgehenden Bestäubung auf die landwirtschaftliche Produktion. Der wirtschaftliche Wert dieses Verlustes wird weltweit auf 150 Milliarden Euro geschätzt.

Die Forscher wollen die Auswirkungen dieser Bedrohung auf das wirtschaftliche Versorgungssystem untersuchen und entwerfen zu diesem Zweck zwei Szenarien: Beim ersten Szenario ändert sich nichts und die Nahrungsmittelpreise steigen somit stark an. Beim zweiten Szenario werden die Verteilerstrukturen und die Produktion an die Nachfrage angepasst, die sich nicht verändern dürfte. Letzteres Modell ist wahrscheinlicher und wird einen gewissen Verlust an Produktqualität (verminderte Reinheit) nach sich ziehen.

Ein weiteres Ziel der Forscher ist es, Lösungen und Maßnahmen zu erarbeiten, mit denen sowohl eine Verschlechterung der Ernährungssicherheit abgewendet, als auch das gesellschaftliche Wohlbefinden gesteigert werden kann. Obwohl die wirtschaftliche Analyse dieses Wohlbefindens wesentlich komplexer ist, so beruht sie dennoch auf der Ernährung und somit auf dem Erfolg der Bestäubung.

Quelle: Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

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