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Ifo: US-Zollpolitik belastet drei Bundesländer besonders stark

Archivmeldung vom 07.07.2025

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.07.2025 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Containerschiff (Symbolbild)
Containerschiff (Symbolbild)

Bild: Horst Schröder / pixelio.de

Die US-Zollpolitik trifft die Bundesländer wirtschaftlich sehr unterschiedlich. Das zeigt eine neue Untersuchung des Ifo-Instituts, die am Montag veröffentlicht wurde. "Während das Saarland, Niedersachsen und Baden-Württemberg am meisten Wertschöpfung verlieren, schrumpfen Sachsen-Anhalt und norddeutsche Länder am wenigsten", sagte Marcel Thum, Geschäftsführer von Ifo-Dresden.

"Entscheidend sind strukturelle Unterschiede zwischen den Bundesländern wie eine starke Präsenz der Automobilindustrie", ergänzte Ifo-Konjunkturexperte Robert Lehmann.

In der Studie wurden drei Szenarien untersucht: Was passiert, wenn die aktuelle Zollpolitik fortgesetzt wird? Wie wirken produktspezifische Zölle? Was würden die von US-Präsident Donald Trump angedrohten "reziproken" Zöllen bis zu 50 Prozent auf alle importierten Waren bedeuten? Je nach Szenario würde die industrielle Wertschöpfung in den stark betroffenen Bundesländern Saarland, Niedersachsen und Baden-Württemberg zwischen 1,7 Prozent und 3,0 Prozent schrumpfen. Bei allen Szenarien wäre die Industrie in Hamburg am wenigsten betroffen. Der Stadtstaat könnte im günstigsten Szenario sogar von produktspezifischen Zöllen profitieren.

"Der industrielle Fokus Hamburgs auf den Sonstigen Fahrzeugbau, unter den auch der Schiffbau fällt, könnte die negativen Zolleffekte der anderen Industrien kompensieren", sagte Thum. Entscheidend wird sein, welche Zollpolitik die US-Regierung nach Ablauf der 90-tägigen Verhandlungspause verfolgt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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