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Polizeidirektion Göttingen erhält Drohnen und bildet Luftfahrzeugfernführende aus

Archivmeldung vom 04.12.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.12.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Drohne der Polizeidirektion Göttingen Bild: Polizei
Drohne der Polizeidirektion Göttingen Bild: Polizei

Die Polizei Niedersachsen hat flächendeckend 13 Drohnen angeschafft. In diesem Zuge hat die Polizeidirektion Göttingen drei Drohnen erhalten und für deren Einsatz mehrere Einsatzkräfte zu Luftfahrzeugfernführenden (LFFF) ausgebildet.

Nachdem im Frühjahr und im Sommer die ersten beiden Drohnen angeschafft wurden, wurde das Kontingent der Polizeidirektion Göttingen nun auf drei Drohnen aufgestockt. Die für den Einsatz der Geräte erforderliche Ausbildung haben inzwischen acht Polizeibeamtinnen und -beamte der Polizeidirektion erfolgreich abgeschlossen. Darüber hinaus werden auch in den nächsten Monaten sukzessive weitere Einsatzkräfte ausgebildet, die künftig Drohnen führen und damit die polizeiliche Aufgabenwahrnehmung in bedeutendem Umfang unterstützen werden. Perspektivisch sollen insgesamt 20 LFFF für die Behörde ausgebildet sein und in allen Polizeiinspektionen sowie der Zentralen Kriminalinspektion zum Einsatz kommen.

Mit Hilfe der Drohnen können die LFFF unter anderem Luftbildaufnahmen für größere Einsatzlagen erstellen, die zur Vorbereitung als auch zur Koordination größerer Einsatzlagen genutzt werden. Die Drohnen können zudem zur Verfolgung von Straftaten als auch bei Verkehrsunfällen eingesetzt werden, indem die LFFF beispielsweise größere Brand- oder auch Verkehrsunfallorte aus der Luft aufnehmen und dokumentieren. Auch bei der Suche nach Vermissten oder bei Evakuierungen haben sich Drohnen als Einsatzmittel bewährt.

Die drei Drohnen, in der Fachsprache "Unbemanntes Luftfahrtsysteme" (ULS) genannt, werden rotierend in den Polizeiinspektionen vorgehalten. So wird gewährleistet, dass die ausgebildeten LFFF regelmäßig die für den Erhalt der Lizenz erforderlichen Flugstunden absolvieren. Die Drohnen können bei Bedarf von allen Inspektionen der Polizeidirektion Göttingen angefordert und von den ausgebildeten Einsatzkräften geführt werden.

"Die Drohne ist vielseitig einsetzbar und hat sich als wertvolles Einsatzmittel bewährt", betont Tanja Wulff-Bruhn, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen. "Von der vorhandenen Technik konnten wir bereits in der Vergangenheit bei verschiedensten Einsätzen mit Personal der Zentralen Polizeidirektion profitieren. Bei Einsätzen wie der Suche nach vermissten Personen wurden außerdem in guter Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen erfolgreich Drohnen eingesetzt. Aufgrund der positiven Erfahrungen bin ich froh darüber, dass wir nun auch in der eigenen Behörde über drei polizeiliche Drohnen als modernes Einsatzmittel verfügen und damit schnell auch für andere polizeilichen Aufgabenfelder oder in der Zusammenarbeit mit den anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben auf dieses effektive Einsatzmittel zurückgreifen können." Trotz der eigenen nun in der Behörde vorhandenen Drohnen, kann bei Bedarf nach wie vor auf die Drohne der Zentralen Polizeidirektion als auch deren LFFF angefordert werden.

Die Polizei Niedersachsen setzt seit mehreren Jahren Drohnen ein, die bei Bedarf bei der Zentralen Polizeidirektion angefordert werden konnten. Weitere Informationen können der Presseinformation des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport entnommen werden: https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/einsatzunterstutzung-aus-der-luft-polizei-niedersachsen-kann-landesweit-drohnen-einsetzen-227558.html

Quelle: Polizeidirektion Göttingen (ots)

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