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Kölner Polizei: Rechte und Türsteher nach Attacken auf Ausländer kontrolliert

Archivmeldung vom 11.01.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.01.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Die Kölner Polizei hat nach den Attacken auf insgesamt sechs Personen vom Sonntag Bilanz gezogen: 13 Personen seien der rechten Szene zugeordnet worden, 18 weitere der Kölner Türsteher-Szene sowie dem Rotlicht-Milieu. Insgesamt wurden während des Polizei-Einsatzes etwa 150 Personen kontrolliert, vier in Gewahrsam genommen und 199 Platzverweise erteilt.

Die Personen sollen sich über soziale Netzwerke verabredet haben, um auf augenscheinlich "nicht-deutsche Menschen" loszugehen, hieß es seitens der Polizei weiter. Bei den Attacken wurden sechs Menschen verletzt. Die Polizei werde mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Gewalttäter vorgehen: "Wir werden den Tätern die Grenzen aufzeigen", sagte Polizeidirektor Michael Temme.

Kölner Polizei ermittelt gegen 19 Verdächtige

Die Kölner Polizei ermittelt nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht derzeit gegen 19 Tatverdächtige. "Nach vorliegenden Erkenntnissen handelt es sich hierbei um zehn Personen mit dem ausländerrechtlichen Status `Asylbewerber` und um neun Personen, die sich vermutlich illegal in Deutschland aufhalten", heißt es in einem Bericht des NRW-Innenministeriums, der am Montag vorgestellt wurde.

Neun der Asylbewerber sind demnach nach Anfang September 2015 erstmals in Deutschland registriert worden. Von den Tatverdächtigen stammen 14 aus Marokko und Algerien. "Vier der Tatverdächtigen befinden sich derzeit aufgrund von Diebstahls- bzw. Raubdelikten im unmittelbaren Zusammenhang mit den Ereignissen in der Silvesternacht in Untersuchungshaft", heißt es in dem Bericht weiter. Einer der Tatverdächtigen sei bisher als sogenannter "Antänzer" im polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem vermerkt worden.

Mit Blick auf die sexuellen Übergriffe heißt es in dem Bericht: "Art und Anzahl der körperlichen Angriffe weisen darauf hin, dass das kriminelle Vorgehen der Straftäter zumeist offenbar vorrangig sexuell motiviert und nicht immer sogleich auf die Erlangung von Diebesgut ausgerichtet war."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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