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"Woche der Sonne": Ökostrom oft günstiger als Grundtarif

Archivmeldung vom 04.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Viele Verbraucher halten Strom aus erneuerbaren Energien immer noch für teuer. Dieses hartnäckige Vorurteil gilt es auszuräumen. Das Vergleichsportal Aspect Online führte anlässlich der "Woche der Sonne", die bundesweit vom 9. bis 17. Mai stattfindet, eine Untersuchung von Ökostrom-Tarifen durch.

In allen berechneten Modellfällen gab es mindestens einen Tarif, der günstiger war als der Grundversorgungstarif oder genau so teuer.

"Die Zeiten sind vorbei, in denen Stromkunden das Umweltbewusstsein generell mit höheren Preisen bezahlen müssen", sagt Wolfgang Schütz, Vorstandsmitglied von Aspect Online. "Ökostrom entlastet nicht nur die Umwelt, er rechnet sich auch für die Haushaltskasse", so Schütz.

Eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden spart beispielsweise in München bei einem Wechsel vom Grundversorgungstarif zum günstigsten Anbieter von Ökostrom jährlich knapp 110 Euro. Etwas niedriger ist das Sparpotenzial in Stuttgart und Köln.

Single-Haushalte in München, Köln und Stuttgart mit einem Jahresverbrauch von 1.600 Kilowattstunden drücken die Stromrechnung mit einem Wechsel um knapp 50 Euro pro Jahr. In Hamburg und Berlin liegen die preiswertesten Öko-Tarife gleichauf mit dem Normaltarif des Grundversorgers, den Verbraucher beziehen, wenn sie keinen Wechsel vorgenommen haben. Immerhin akzeptabel, wenn man gleichzeitig den Kohlendioxid-Ausstoß reduzieren kann. Alle Berechnungen beziehen sich auf den Grundversorgertarif, über den knapp 40 Prozent aller Haushalte ihren Strom erhalten. Beim Vergleich aller Stromtarife sind die besten Anbieter mit einem konventionellem Strommix noch etwas günstiger als die preiswertesten Ökostromanbieter.

In den oben genannten Modellfällen (Variante 1 im Anhang) sind nur Tarife berücksichtigt, bei denen die Abrechnung ähnlich wie beim Grundversorger funktioniert. Die Kostensenkungen können sogar noch höher sein. Bezieht man nämlich auch Tarife ein, bei denen Kunden mit dem kompletten Jahresbeitrag in Vorkasse gehen oder einen Sonderabschlag leisten, und rechnet man zusätzlich noch den Wechselbonus für das erste Jahr ein, erhöht sich die Einsparung (Variante 2 im Anhang). Eine Familie aus Stuttgart (4.000 Kilowattstunden) senkt die Stromkosten dann um über 160 Euro. Dabei sollten Kunden aber beachten, dass der Bonus nach dem ersten Jahr entfällt.

Das Vergleichsportal Aspect Online verfügt über 13 Jahre Erfahrung mit kostenlosen und unabhängigen Vergleichen von Versicherungs- und Bankprodukten. Seit April 2009 erweitern eigene Vergleichsrechner für Strom- und Gastarife die Angebotspalette. "Aufgeklärte Verbraucher wollen unabhängig vergleichen. Diese Möglichkeit schaffen wir nun auch für Strom- und Gaskunden", so Wolfgang Schütz. "Wir bieten einen Überblick über den kompletten Markt und schließen keine Anbieter aus." Eine Studie des Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics sieht für 2009 ein konkretes Wechselpotenzial von etwa acht Millionen Haushalten voraus.

Quelle: Aspect Online AG

Anhänge des Artikels
Tarifvergleich Stromanbieter Tarifvergleich Stromanbieter
(tarifvergleichstromanbieter010509.pdf - 0.0 GB)
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