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Massiver Leerstand in der Friedrichstraße Bezirksbürgermeister fordert neues Verkehrskonzept

Archivmeldung vom 08.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Geschlossen, Feierabend, Insolvenz (Symbolbild)
Geschlossen, Feierabend, Insolvenz (Symbolbild)

Bild: Stihl024 / pixelio.de

Die Berliner Friedrichstraße hat bei Kunden und Einzelhändlern massiv an Beliebtheit verloren. In der einst legendären Einkaufsmeile stehen aktuell 25 Prozent der Ladengeschäfte leer oder werden in nächster Zeit aufgegeben. Das ergab eine Erhebung des international tätigen Immobiliendienstleisters JLL, die dem rbb exklusiv vorliegt. Das Unternehmen untersucht regelmäßig den Zustand der mehr als 200 deutschen Top-Einkaufsmeilen.

Dirk Wichner, Vermarktungs-Chef Deutschland bei JLL begründet den Rückgang der Kunden mit der schlechten Aufenthaltsqualität. Die Straße brauche eine Umgestaltung sagt er. "Es fehlen Bäume, Bänke, Cafés, wo die Menschen zur Ruhe kommen". Er empfiehlt der Friedrichstraße dringend eine Verkehrsberuhigung.

Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Bündnis 90/Die Grünen) fordert als Reaktion auf den Abwärtstrend, dass der Senat ein neues Verkehrskonzept für Mitte vorlegen soll. Nach von Dassel sollten Pläne wieder aufgegriffen werden, die schon in den 1990er Jahren diskutiert wurden: Teile der Friedrichstraße sollten in verkehrsberuhigte- oder Fußgängerzonen umgewandelt werden. Am Samstag, dem 15. Dezember, soll es dafür einen Testlauf geben. Von 13 bis 15 Uhr wird die Friedrichstraße auf dem Abschnitt zwischen Kronen- und Taubenstraße autofrei sein.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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