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Kassel: Tritte und Schläge gegen Bundespolizisten

Archivmeldung vom 04.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Symbolbild Bild: Bundespolizei
Symbolbild Bild: Bundespolizei

Am gestrigen Sonntagmorgen (3.11.), gegen 5:20 Uhr, fiel einer Bundespolizeistreife ein offensichtlich stark alkoholisierter Mann, schlafend am Bahnsteig 7 des Kulturbahnhofes auf. Um die Identität des Mannes zu überprüfen, mussten die Polizisten den Betrunkenen wachrütteln.

Anstatt sich kontrollieren zu lassen, versuchte der Mann zu flüchten. Als die Beamten den 27-jährigen aus Kirchhain stoppen wollten, schlug er um sich und ging auf die Polizisten los. Mit dem Einsatz von körperlicher Gewalt stoppten die Beamten den Mann und nahmen ihn fest.

Der Polizist und der als Fußballfan bekleidete Mann wurden dabei leicht verletzt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Nach ausreichender Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle kam der Kirchhainer wieder frei. Ein zweiter Fall, ebenfalls im Kulturbahnhof, ereignete sich bereits am vergangenen Samstagnachmittag. Hier wurden Bundespolizisten wegen eines Mannes gerufen, der nach Zeugenhinweisen Reisende angepöbelt haben soll. Beim Eintreffen der Bundespolizei flüchtete der 28-jährige Wohnsitzlose in eine Buchhandlung des Bahnhofes.

Der aggressive Mann bedrohte und beleidigte einen Bundespolizisten und ging auf den Ordnungshüter los. Mit einem Tritt und einem Fausthieb verletzte er einen Bundespolizisten leicht. Anschließend konnte der Mann mittels einfacher körperlicher Gewalt überwältigt und gefesselt werden. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert vom 2,4 Promille. Auch der 28-Jährige blieb bis zur Ausnüchterung im der Gewahrsamszelle der Bundespolizei. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat in beiden Fällen ein Strafverfahren wegen eines "Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte" eingeleitet.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Kassel (ots)

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