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Evonik sieht Handlungsbedarf bei Schleusen - Sorge um Lieferwege für Chemiepark Marl

Archivmeldung vom 28.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Unterhauptsturm und Hubtor der Schleuse Meiderich
Unterhauptsturm und Hubtor der Schleuse Meiderich

Foto: Arnoldius
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Chef des Essener Chemiekonzerns Evonik, Christian Kullmann, sieht Handlungsbedarf bei Brücken, Straßen und Wasserwegen. "Die Infrastruktur ist teils in einem maladen Zustand", sagte Kullmann des Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. "Viele Brücken, Straßen und Wasserwege müssen erneuert werden, damit wir als Industrie Wohlstand sichern und Arbeitsplätze schaffen können."

Als Beispiel nannte Kullmann den Evonik-Standort Marl mit 7000 Mitarbeitern. Der Konzern investiere dort "mit hohem Aufwand in Spitzentechnologie", betonte der Vorstandschef. "Zugleich sehen wir marode Schleusen, die jederzeit ausfallen können." Er fügte hinzu: "Wenn wir unsere Schiffe, die Rohstoffe nach Marl bringen sollen, nicht voll beladen können, haben wir ein Problem." Kullmann forderte eine Lösung, um die Schleusen in Schuss zu bringen. "Falls es der Bund nicht schafft, springen wir notfalls auch als Unternehmen ein. Entscheidend ist, dass die Schleusen schnell repariert werden: Zeitverzögerungen kosten Geld." Evonik beschäftigt rund 32.000 Mitarbeiter, 12.500 davon in NRW.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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