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Wülfrath: Fußgängerin geriet unter einen 26-Tonner

Archivmeldung vom 29.06.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.06.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Polizei
Bild: Polizei

Am frühen Mittwochmorgen des 29.06.2022, gegen 05.10 Uhr, ereignete sich in Wülfrath, an der Dieselstraße im Industrie- und Gewerbegebiet Kocherscheidt ein Verkehrsunfall, bei welcher eine Fußgängerin lebensgefährlich verletzt wurde. Deshalb wurde auch sofort ein Rettungshubschrauber angefordert, welcher zum Einsatzort kam und dort landete, schließlich aber nicht benötigt wurde.

Der schwere LKW musste von der Feuerwehr angehoben und gesichert werden, damit die Schwerverletzte darunter befreit und geborgen werden konnte Bild: Polizei
Der schwere LKW musste von der Feuerwehr angehoben und gesichert werden, damit die Schwerverletzte darunter befreit und geborgen werden konnte Bild: Polizei

Dies war geschehen:

Zur Unfallzeit verließ ein 54-jähriger Kraftfahrer aus Velbert, mit einem weißen LKW DAF XF, ein Speditionsgelände an der Dieselstraße. Obwohl der Berufskraftfahrer seinen 26-Tonner dabei nach eigenen Angaben nur mit Schrittgeschwindigkeit, großer Vorsicht und Umschau vom Betriebsgelände nach rechts in die Dieselstraße lenkte, übersah er dabei aus bisher noch ungeklärter Ursache dennoch eine 52-jährige Fußgängerin aus Wuppertal, welche sich gerade auf dem Weg zu ihrer nahegelegenen Arbeitsstelle im Gewerbegebiet befand. Erst durch einen Ruck im Fahrzeug und einen Schrei der Fußgängerin wurde er auf die Frau aufmerksam.

Die 52-Jährige wurde vom LKW im Fahrbahnbereich frontal erfasst, auf den Boden geworfen und vom LKW wenige Meter mitgeschleift, bevor sie schwerverletzt unter dem notgebremsten LKW, eingeklemmt am linken Vorderreifen, zum Liegen kam.

Die lebensgefährlich verletzte und nur zeitweise ansprechbare Frau wurde von einem schnell eingetroffenen Notarzt erstversorgt und reanimiert. Die Feuerwehr musste den schweren LKW mit Hebegerät und Keilen im Frontbereich anheben und sichern, damit die Schwerstverletzte geborgen werden konnte. Der Notarzt entschied sich dann gegen einen Hubschraubertransport der 52-Jährigen. Sie wurde stattdessen mit einem Rettungswagen in eine Wuppertaler Klinik gebracht, wo die Patientin zur intensivmedizinischen Behandlung ihrer Verletzungen verblieb. Der 54-jährige LKW-Fahrer erlitt einen Schock, blieb ansonsten aber körperlich unverletzt.

Die Polizei führte umfangreiche Maßnahmen zur Spurensicherung und Unfallaufnahme durch, an denen auch ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Düsseldorf beteiligt war.

Quelle: Polizei Mettmann (ots)

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