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Chefin des AKW Krümmel fällt durch Abschlussprüfung

Archivmeldung vom 09.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Kernkraftwerk Krümmel Bild: Hurry / pixelio.de
Kernkraftwerk Krümmel Bild: Hurry / pixelio.de

Laut einer Meldung der Lübecker Nachrichten, ist die designierte Chefin des AKW Krümmel bei ihrer Abschlussprüfung durchgefallen. Hierzu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Vattenfall bleibt sich in Sachen Krümmel treu: Sie können es einfach nicht. Wenn die Prüfer der designierten AKW-Chefin ihr nach einem Jahr Teilnahme an Qualifikationsmaßnahmen vorhalten, dass sie erhebliche Mängel in der Kommunikation aufweist, dann ist das nicht allein die Unfähigkeit dieser Person, sondern macht deutlich, dass Vattenfall nicht in der Lage ist, sein Personal ordentlich auszuwählen und zu schulen."

Jochen Stay weiter: "Mängel in der Kommunikation waren auch beim Brand im AKW Krümmel im Sommer 1997 das größte Problem und hätten beinahe zu einem weitaus schwereren Störfall geführt. Vattenfall ist heute keinen Schritt weiter.

Ulrike W. hatte das Vertrauen von Vattenfall. Doch sie hat bei einer Simulation in der Übungswarte des AKW nicht geschafft, den Reaktor in einen sicheren Zustand zu bringen. 30 bis 60 Minuten waren die Zeit, die sie hätte schaffen müssen, um die Prüfung zu bestehen. Nach zwei Stunden vergeblichen Mühens wurde die Prüfung abgebrochen. Die Vorstellung, sie hätte die Prüfungsaufgabe durch Glück oder Zufall gemeistert, wäre zur Kraftwerks-Chefin ernannt worden und hätte dann im Ernstfall versagt, lässt einem den Atem stocken.

Wir fordern die Atomaufsicht in Kiel auf, aus diesem Vorfall die einzig mögliche Konsequenz zu ziehen und Vattenfall endgültig die Genehmigung zu entziehen, Atomkraftwerke betreiben zu dürfen. Der Konzern erfüllt nicht die Voraussetzungen in Sachen Zuverlässigkeit. Die Reaktoren in Krümmel und Brunsbüttel müssen endgültig vom Netz bleiben.“ 

Quelle: .ausgestrahlt

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