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Fachleute warnen vor Terrorangriffen und Kriminalität mit Drohnen

Archivmeldung vom 24.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Polizei-Drohne Sensocopter während eines Einsatzes in Dresden. Bild: Paulae - Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons
Polizei-Drohne Sensocopter während eines Einsatzes in Dresden. Bild: Paulae - Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons

Die Gefahr von Terroranschlägen in Deutschland mit Drohnen wird nach Meinung von Fachleuten unterschätzt. So gebe es bisher rund um Flughäfen, für Massenveranstaltungen wie Fußballspiele oder große Open-Air-Konzerte keine Schutzmaßnahmen, obwohl moderne Abwehrsysteme existierten: "In Deutschland sollte viel mehr über die Drohnenabwehr nachgedacht werden", sagte der Chef des Spezialanbieters und weltweiten Branchenmarktführers Dedrone aus Kassel, Ingo Seebach, der F.A.Z. (Montagsausgabe).

"Hier hängen wir weit hinterher." Zur gleichen Einschätzung gelangt der Geschäftsführer des Unternehmens ESC Aerospace in München, Andreas Hausotter. "Wir sind in Deutschland nicht geschützt. Das Bedrohungspotential von Drohnen ist aufgrund der technischen Möglichkeiten enorm hoch. Bis zu schweren Anschlägen ist alles vorstellbar", sagte er der F.A.Z. Es fehle bei vielen Verantwortlichen noch das Bewusstsein. Auch das Bundeskriminalamt sieht auf Anfrage Bedrohungsszenarien "bis hin zu terroristischen Anschlägen".

Es erklärt dazu: "Die Strafverfolgungsbehörden entwickeln im engen Austausch mit Forschung und Wirtschaft gemeinsame Lösungen." Hierzu sei im BKA ein zentrale Stelle eingerichtet worden, die unter anderem Marktbeobachtungen vornehmen und Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten koordinieren würde, um Erkenntnisse der Länder und des Bundes zur Detektion und Abwehr von Drohnen zu bündeln.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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