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Erster Einsatz von Rettungsschwimmern der DLRG vor der griechischen Küste

Archivmeldung vom 09.03.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.03.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: "obs/DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft"
Bild: "obs/DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft"

Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) beteiligen sich ab Samstag (12.3) in der Ägäis ehrenamtlich an Such- und Rettungseinsätzen in Seenotfällen (Search and Rescue - SAR). Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hatte ein entsprechendes Kooperationsersuchen an die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt gestellt. Vizepräsident Dr. Detlev Mohr: "Als die Seenotretter uns um Unterstützung gebeten hatten, haben wir uns schnell auf eine Zusage geeinigt. Schließlich ist es unser Hauptanliegen, Menschen vor dem Ertrinkungstod zu bewahren."

Die DGzRS und mehrere andere nordeuropäische Seenotrettungsgesellschaften hatten vom griechischen maritimen Such- und Rettungsdienst (Hellenic Coast Guard) eine Bitte um Unterstützung erhalten. Dabei geht es um die Rettung in Seenot geratener Menschen aus dem Wasser, von kleinen Inseln oder vom Klippenbereich der Küste. Auch seeuntüchtige Boote sollen sie sichern.

Mit großem Respekt begegnet der DLRG-Leiter des Fachgebietes für Auslandseinsätze, Martin Cordes, der Aufgabe: "Unsere Einsatzkräfte haben es mit einer bis dato in der DLRG nicht bekannten Dimension an Einsatzgeschehen zu tun. Der Umgang mit leblosen und reanimationspflichtigen Personen gehört zum traurigen Alltag, die physische und psychische Beanspruchung wird enorm sein." Jedoch wird die DLRG die Einsatzkräfte mit Problemen nicht allein lassen. "Wir haben ein umfassendes Konzept für die psychosoziale Notfallversorgung der Einsatzkräfte während und nach dem Einsatz erarbeitet", so Cordes.

Für den Einsatz wurde der 2014 außer Dienst gestellte Seenotrettungskreuzer "Minden" in Betrieb genommen. Der neue Eigner überließ ihn hierfür kostenlos. Die Besatzung des Schiffes besteht aus jeweils acht Einsatzkräften, die im Zwei-Schicht-System alarmiert werden. Für den Einsatz werden durchgehend vier Retter der DLRG vor Ort sein. Sie werden in Hotels im Hafen von Mytilini auf der Insel Lesbos untergebracht. Dort ist auch die "Minden" stationiert.

Quelle: DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (ots)

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