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Internationaler Tag gegen den Lärm: Fliegenden Lärmquellen Riegel vorschieben!

Archivmeldung vom 24.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Eine Qantas Boeing 747–400 passiert knapp die Häuser in der Nähe des London Heathrow Airport.
Eine Qantas Boeing 747–400 passiert knapp die Häuser in der Nähe des London Heathrow Airport.

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat am heutigen “Internationalen Tag gegen den Lärm” (24. April) eine Reduzierung des Fluglärms gefordert. “Die Bevölkerung, die im Bereich der Start- und Landebahnen wohnt, aber auch die betroffeneTierwelt an den Flughäfen, muss vor Lärmbelästigungen durch den Fluglärm bestmöglich geschützt werden. Ruhe ist ein wertvolles Gut”, so BU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Der internationale Tag gegen den Lärm findet seit 1998 immer im April statt. Der Tag orientiert sich an dem „International Noise Awareness Day“ in den USA. An dem Aktionstag wird die Öffentlichkeit über Lärm und seine Ursachen sowie dessen Auswirkungen informiert. Bundesweit werden über 150 Aktionen durchgeführt, zudem gibt es in Europa u .a. auch in Österreich, in der Schweiz und in Spanien Aktivitäten gegen den Lärm.

Nach Angaben des BBU kann Fluglärm zu Depressionen, Bluthochdruck und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Fluglärm ist auch dann gesundheitsschädlich, wenn er im Schlaf nicht bewusst wahrgenommen wird. Wenn ein Wohnhaus nachts überflogen wird, steigt der Blutdruck der Bewohner an.

Der BBU fordert eine deutliche Reduzierung des Fluglärms. Konkret spricht sich der Verband gegen neue Flughäfen sowie gegen die Erweiterung vorhandener Flughäfen aus. Mit Blick auf den innerdeutschen Luftverkehr favorisiert der BBU eine breite Verlagerung der Reisenden, aber auch des Frachtverkehrs, auf die Schiene. Zu den Forderungen des BBU gehört zudem ein umfassendes Nachtflugverbot an allen Flughäfen. Bei Wirtschaftlichkeitsabwägungen müssen die Bevölkerung und die bedrohte Tierwelt an erster Stelle stehen.

Der BBU begrüßt das bundesweite und breite Engagement von Bürgerinitiativen und Schutzgemeinschaften gegen Fluglärm und gegen Flughafenerweiterungen. Nach Angaben von Udo Buchholz sollen diese Aktivitäten vom BBU zukünftig noch mehr als bisher unterstützt werden, „damit den fliegenden Lärmquellen möglichst viele Riegel vorgeschoben werden können“.

Quelle: BBU

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